OLDENBURG - Aufatmen und großer Jubel beim Oldenburger Tennisverein (OTeV): Die Vorzeichen hatten denkbar schlecht gestanden, doch trotz großer Personalnot hat die zweite Männermannschaft des OTeV auf der heimischen Anlage am Johann-Justus-Weg den Aufstieg in die Oberliga geschafft. Der Landesligist besiegte den Barrier TC mit 4:2.
Am Abend vor dem entscheidenden Relegationsspiel gegen die Bremer hatte kurzfristig noch Ersatz für Niklas Brandes gefunden werden müssen, für den ein Einsatz im Einzel nach zweiwöchiger Krankheit doch nicht in Frage kam. Somit bestritt Jörg Ekkenga, bis dahin ohne Saisoneinsatz, das Topspiel gegen den Ex-Oldenburger Mauro Piras. Die Partie ging mit 6:2, 6:0 deutlich an Piras.
Nach einer kämpferisch starken Leistung im zweiten Satz unterlag an Position zwei dann Kapitän Christian Cremers mit 4:6, 6:4, 2:6. Nach souveränen 6:1-, 6:0-Siegen brachten Felix Altdörfer und Yannick Staschen die Oldenburger aber wieder auf Kurs.
Der erst 16-jährige Schüler überzeugte auch im Doppel an der Seite von Altdörfer. Der Jüngste im Team, der die Woche über krank im Bett gelegen hatte, und Routinier Altdörfer gewannen 6:3, 6:0. „Als wir zu Anfang 1:3 hinten lagen, standen wir ziemlich unter Druck. Wir wussten aber, dass wir das Spiel eigentlich nicht verlieren konnten“, bilanzierte Staschen.
Den Gesamtsieg – aufgrund von Cremers Satzgewinn im Einzel – in trockenen Tüchern, spielten Brandes und Sven Weyen im zweiten Doppel locker auf. Im Tiebreak machten sie auch den vierten Punkt für die Gastgeber perfekt (3:6, 6:4, 7:6). Damit spielt der OTeV II nach dem Abstieg 2009 in die Landesliga in der kommenden Wintersaison wieder in der Oberliga.
