Oldenburg - Ein Punkt gegen den SV Molbergen war vorher nicht unbedingt eingeplant gewesen, doch im Lager von Tischtennis-Landesligist BW Bümmerstede herrschte nach dem 8:8 eher Enttäuschung. „Wenn man so hoch führt, dann möchte man auch gewinnen“, haderte Mannschaftsführer Wido Stucke, der mit seinen Kollegen schon 8:3 vorn gelegen hatte, nachdem Markus Völkel gegen den unkonventionellen Noppenspieler Mathis Meinders 3:2 gewonnen hatte.

Nur noch ein Punkt fehlte zum überraschenden Sieg. Fast hätte Stephan Sebens diesen Zähler schon am Nebentisch gegen Christian Zurhake geholt, verlor aber nach 2:1-Satzführung noch 2:3. Doch es blieben immer noch vier Möglichkeiten.

„Eigentlich war Molbergen auch schon am Boden. Aber irgendwie haben wir das Spiel nicht konsequent genug zu Ende gebracht – und plötzlich hingen bei uns die Köpfe“, erzählte Stucke. Daniel Trendelbernd, Andrej Geyer und Stanislaw Ribel verloren deutlich. Auch im Enddoppel waren Sebens und Trendelbernd weit entfernt vom nötigen Sieg, so dass es nur ein Remis wurde.

„Vorher wären wir damit auch absolut zufrieden gewesen, und eigentlich müsste man sich über den Punkt auch freuen“, meinte Stucke und ergänzte: „Aber Molbergen hatte es uns eigentlich leicht gemacht, auch mehr mitzunehmen.“ Letztlich punkteten für Bümmerstede Sebens/Trendelbernd, Völkel/Ribel, Stucke (2), Sebens, Völkel (2) und Trendelbernd.