OLDENBURG - OLDENBURG/HB - Trotz einer deutlichen 2:9-Niederlage gegen den Tabellenführer TSG Burg Gretesch haben die Verbandsliga-Tischtennisspieler von Schwarz-Weiß Oldenburg ihre Aufstiegsambitionen durch einen Kraftakt im Derby gegen den FC Rastede gewahrt. Nach einem 1:6-Rückstand gegen die abstiegsgefährdeten Rasteder Löwen gewannen die Oldenburger noch mit 9:6, rangieren weiter auf dem dritten Tabellenplatz – nur einen Punkt hinter Olympia Laxten auf dem zur Aufstiegsrelegation berechtigenden zweiten Rang.

Beim designierten Meister Burg Gretesch waren die SWOer mit den jungen Ersatzspielern Alexander Oleinicenko und Wido Stucke (beide SWO IV) für die grippekranken Daniel Bock und Andreas Stolle angetreten. Dennoch wollten sich die Oldenburger nicht kampflos geschlagen geben. So markierten Holger Bohmann und Alexander Dimitriou im Doppel gleich den ersten Punkt.

Es folgten jedoch knappe Einzel-Niederlagen für Bohmann und die jeweils in das höhere Paarkreuz aufgerückten Dimitriou und Vincent Liebert. Achim Stührenberg holte den zweiten SWO-Punkt gegen den bisher ungeschlagenen Alexander Krause (3:1). Danach mussten die beiden Youngster Oleinicenko (0:3) und Stucke (1:3) trotz ansprechender Leistungen Lehrgeld zahlen. Hinzu kamen weitere knappe Niederlagen von Bohmann und Dimitriou.

Gegen Rastede sprang „Edelreservist“ Stephan Sebens für die erkrankte Oldenburger Nummer eins, Daniel Bock, in die Bresche. Nach den Doppeln lagen die Oldenburger jedoch schon überraschend mit 1:2 zurück. Nur Bohmann/Dimitriou punkteten in einem engen Fünf-Satz-Spiel, während Stolle/Sebens und Stührenberg/Liebert den Kürzeren zogen.

Auch im ersten Einzeldurchgang präsentierte sich Rastede bissiger und engagierter als der Gastgeber. Die Folge: Nach Niederlagen von Bohmann (1:3), Dimitriou (2:3), Stolle (0:3) und Stührenberg (0:3) punkteten lediglich Liebert (3:1) und Sebens (3:2). Als darauf jedoch einige Stammzuschauer kopfschüttelnd die Halle verließen, sahen sich die SWOer an der Ehre gepackt und setzten zur Aufholjagd an. Nachdem Bohmann, Dimitriou und Stührenberg mit klaren Einzelsiegen für den 6:6-Ausgleich gesorgt hatten, gewannen auch Stolle, Liebert und Sebens ihre Spiele und hielten SWO im Aufstiegsrennen.