Oldenburg - Der Gegner zu stark, die Liste der angeschlagenen Spieler zu lang, dazu ein wenig Pech in den knappen Spielen – das 2:9 des Tischtennis-Oberligisten Schwarz-Weiß Oldenburg gegen den TuS Lutten war keine allzu große Überraschung, Enttäuschung über die klare Niederlage herrschte bei SWO dennoch.

„Das ist zu wenig. Langsam müssen wir auch mal als Außenseiter gewinnen, wenn wir den Klassenerhalt schaffen wollen“, sagte Kapitän Benjamin Ohlrogge. Während der Tabellenfünfte Lutten komplett antrat, fehlte bei den Gastgebern der verletzte Felix Barrenschee. Dazu kamen Knieschmerzen bei Philipp Flörke, eine Erkältung bei Hendrik Z’dun und Nackenprobleme bei Daniel Bock, so dass die halbe Mannschaft gehandicapt war.

Trotzdem begann die Partie für SWO sogar aussichtsreich. Flörke und Andre Stang gewannen gegen Luttens Zweierdoppel deutlich, während Hendrik Z’dun und Melvin Twele sich gegen die Nummern eins und zwei der Gäste, Agnius Kacerauskas und Lars Brinkhaus, gut schlugen und nur 2:3 verloren. Im letzten Doppel bauten dann Ohlrogge und Bock ihre Serie auf 4:0-Siege aus, indem sie Julian Nordiek und den ehemaligen SWO-Spieler Jan Vodde mit 3:2 schlugen. Das allerdings sollte der einzige Fünfsatzsieg und auch der letzte Punkt für Oldenburg bleiben, Lutten gewann alle anschließenden Einzel.

„Da hatten wir in den knappen Spielen auch einfach ein wenig Pech“, fand Ohlrogge. Flörke gegen Lars Brinkhaus, Stang gegen Jan Vodde und Bock gegen Julian Nordiek verloren allesamt erst im Entscheidungsdurchgang. Und auch die anderen Partien bis dahin waren umkämpft, gingen am Ende aber immer an die Gäste.

„Und dann war auch einfach irgendwann die Luft raus“, hatte Ohlrogge beobachtet: „Wenn wir gegen Lutten etwas holen wollen, müssen die Spiele, in denen wir Chancen haben, auch kommen.“ Nach Flörkes und Z’duns abschließenden Niederlagen gegen Agnius Kacerauskas und Lars Brinkhaus hieß es am Ende 2:9. Durch den gleichzeitigen Sieg Marklohes gegen Göttingen beträgt der Abstand zum Relegationsplatz acht nun schon drei Zähler, so dass der Druck auf SWO weiter steigt.

Für Oldenburg punkteten: Flörke/Stang, Ohlrogge/Bock.