Oldenburg - Mit breiter Brust treten die Ü-35-Volleyballer der SG Ofenerdiek/Ofen an diesem Samstag und Sonntag bei den Deutschen Meisterschaften dieser Altersklasse in Minden an. Als Nordwestdeutscher Meister müssen sie sich in der Gruppe A zunächst gegen den TVA Hürth (Bonn) und den ASV Dachau (München) behaupten – und wollen natürlich so weit wie möglich kommen.
„Natürlich gab uns der Sieg bei den Vorentscheidungen das nötige Selbstbewusstsein für die Meisterschaften – alle freuen sich auf das Turnier“, sagt Teammanager Olaf Gloystein. Die auf Initiative von SGO-Verbandsliga-Spieler Benjamin Büttelmann zusammengestellte Mannschaft mit starken Akteuren von mehreren Vereinen aus dem Nordwesten hatte den Sieg auf nordwestdeutscher Ebene in Oldenburg souverän eingefahren und damit das direkte DM-Ticket gelöst.
„Nachdem wir den Titel geholt hatten, war uns klar, dass wir auch über Pfingsten zu den ,Deutschen’ fahren wollen“, erklärt Gloystein. Am Dienstag wurde ein Test gegen Regionalligist VSG Ammerland als starker Sparringspartner erfolgreich bestanden. Verzichten muss die Mannschaft um Spielertrainer Büttelmann auf Christian Grünefeld (verletzt) sowie die Zwillinge Lars und Dirk Achtermann (Urlaub). „Das ist schon schade, aber wir haben uns um spielerischen Ersatz gekümmert“, sagt Gloystein.
Der VfL Lintorf, den die SGO bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften auf Platz zwei verwiesen hatte, schaffte über die Relegation auch den Sprung zur DM und muss in der Gruppe B nun gegen den Berliner TSC und die TSG Markkleeberg aus Sachsen bestehen. Im ebenfalls noch am Samstag stattfindenden Viertelfinale treffen die Gruppensieger und die jeweiligen Tabellenzweiten überkreuz aufeinander. Am Sonntag folgen die Halbfinals und das Endspiel.
