OLDENBURG - Der Ehrgeiz von Mark Phillip Götting ist geweckt. Jetzt will er sich im Einzel verbessern.

Von heinz Arndt

OLDENBURG - Doppelten Grund zur Freude hatten die Verantwortlichen der Reit- und Fahrschule Oldenburg (RFO): Zum einen galt es, den Mannschafts-WM-Titel zu feiern, den der 18-jährige Oldenburger Mark Phillip Götting mit dem Team aus Neuss-Grimmlinghausen im Voltigieren bei den Weltreiterspielen in Aachen gewonnen hatte – die NWZ berichtete. Zum anderen galt es noch einmal die Bronzemedaille zu bejubeln, die sich die junge Voltigier-Gruppe der RFO zuvor bei den deutschen Meisterschaften gesichert hatte. Das war Anlass genug für einen stilvollen Empfang in der Reit- und Fahrschule an der Sandkruger Straße.

Zuvor gab es bereits einen großen Empfang direkt vor dem Oldenburger Hauptbahnhof. Hoch zu Ross lobte RFO-Vorsitzender Jan-Dirk Sanders das große Engagement der jungen Voltigierer und hob ihre nun schon lang anhaltende Erfolgsserie hervor. Anschließend ging es für Mannschafts-Weltmeister Götting und seine weiblichen Teamkameradinnen von der RFO in der „Oldenburgkutsche“ mit Gerold Claußen und Helmut Fokkena auf dem Kutschbock zur Reit- und Fahrschule.

Mark Phillip Götting zeigte sich von dem Empfang überwältigt. „Dass man mir solch einen Empfang bereitet ist Spitze. Die Fahrt mit der Oldenburgkutsche durch Oldenburg ist für meine Voltigier-Gruppe und für mich eine sehr große Ehre“, äußerte er. Rückblickend auf den großen Erfolg in Aachen betonte Götting: „Das ist schon ein sehr großer Erfolg für mich, da ich ja auch noch nicht so lange im Voltigieren aktiv bin. Ich hatte nicht erwartet, dass wir so weit kommen. Mit meiner eigenen Leistung bin ich bis auf einem kleinen Fehler zufrieden. Insgesamt bin ich sehr glücklich.“

Und Götting wagte auch gleich – übrigens sehr zur Freude seines Trainers Jan Bayer – einen Blick in die Zukunft: „Nachdem es im Mannschaftswettbewerb so gut gelaufen ist, werde ich jetzt natürlich alles dransetzen, um auch im Einzelwettbewerb so erfolgreich zu sein.“