OLDENBURG - Auch wenn die aktuelle wie die vorherige Spielzeit in der Basketball-Bundesliga für die EWE Baskets alles andere als zufriedenstellend verläuft, setzt sich Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter des Clubs, weiter große Ziele. Die Visionen der Vereinsführung erläuterte der 60-Jährige in einer Veranstaltung des Marketing-Clubs Weser-Ems im Kulturzentrum PFL.

Die Zielsetzung sei es, so Schüller, dass die Oldenburger dauerhaft ein Titelkandidat sind, neben Alba Berlin, Bayern München und den Baskets Bamberg um die Meisterschaft mitspielen und sich regelmäßig für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren. Daneben werde aber mit Hochdruck daran gearbeitet, die Nachwuchsarbeit unter der Dachmarke „Baskets Akademie Weser-Ems“ in Kooperation mit dem OTB möglichst noch zu intensivieren. Insgesamt wolle sich der Club zu „einem Leuchtturm für den Bereich Sport in der Region Oldenburg/Weser-Ems“ entwickeln.

Ein wichtiger Aspekt für die Zukunft der Baskets sei die Fertigstellung der neuen Weser-Ems-Halle im Frühjahr 2013. Diese bietet dann mit rund 6000 Zuschauern (Sitzplätze und VIP-Logen) ein wesentlich größeres Fassungsvermögen als die EWE-Arena (etwa 3200 Zuschauer). Schüller verwies in seinem Vortrag insbesondere auf die positive Zuschauer-Entwicklung in der BBL in den vergangenen sechs Jahren. In diesem Zeitraum stieg die Besucherzahl um 39 Prozent auf 1,37 Millionen.

Zu einer auch künftig randvollen Halle bei den Spielen sollen die Erweiterung des „Club EWE Baskets“, ein neues Sponsoringkonzept sowie eine regionale und überregionale Vermarktung beitragen. Neu ist im Sponsoringkonzept der Baskets, dass der Profi- und der Nachwuchsbereich zukünftig separat vermarktet werden. Exklusive Partner werden zugleich auch Sponsor eines Nachwuchsteams mit Logo auf der Spielkleidung. Im Bereich der Regio-Partner wird ein Engagement mit niedrigem finanziellen Aufwand geboten. „Unser Ziel ist eine breite Sponsorenbasis und Identifikation mit den Baskets“, erläuterte Schüller: „All dies ist notwendig, damit auch zukünftig wieder Meisterschaften gefeiert werden können.“