Oldenburg - Zu hoch war die Hürde Hannover 96 für Tischtennis-Oberligist Schwarz-Weiß. Im Duell der Aufsteiger unterlagen die Oldenburger mit 3:9 bei den prominent besetzten Gastgebern.
SWO hatte die Doppel umgestellt. Der während der Woche erkrankte Nico Schulz bildete mit Benjamin Ohlrogge das Doppel zwei, mit Hendrik Z’dun und Heye Koepke sollte das dritte Duo möglichst stark aufgestellt werden. Die Rechnung ging allerdings nur bedingt auf. Z’dun und Koepke gewannen zwar gegen die 14- und 15-jährigen Mikael Hartstang und Alexander Hage, dafür verloren die beiden anderen Paarungen.
„Die Doppel lassen uns schon die ganze Saison mindesten bis nach der ersten Einzelrunde einem Rückstand hinterherlaufen“, haderte Ohlrogge. In Hannover allerdings kam seine Mannschaft gar nicht mehr entscheidend an die Gastgeber heran.
Im oberen Paarkreuz war gegen Richard Hofmann, den ehemaligen Zweitligaspieler und Nummer 49 der deutschen Rangliste, und Zak Wilson, Irlands U-18-Meister, kein Kraut gewachsen. In der Mitte siegte Schulz gegen Max Kulins, Ohlrogge unterlag in der ersten Einzelrunde chancenlos gegen den jungen Abwehrer Dominik Jonack. Und auch im zweiten Spiel verlor er gegen Kulins mit 2:3.
Unten kassierte Johannes Schnabel seine zweite Saisonniederlage gegen Alexander Hage. Dabei hatte er nicht nur mit den Gegentopspins seines Kontrahenten, sondern auch mit den ungewohnten Plastikbällen große Probleme. Lediglich Koepke bestätigte seine gute Form der Vorwochen und gewann sicher mit 3:0 gegen Hartstang.
Mehr war aber nicht zu holen. „Viele von uns waren nicht in Topform“, erklärte Ohlrogge: „Letztlich war die Niederlage aber einkalkuliert.“ „Abhaken“, ergänzte Schnabel: „Im nächsten Spiel gegen Eschershausen wollen wir dafür endlich die ersten Punkte vor eigenem Publikum holen.“
