Oldenburg - Mission Hattrick erfolgreich absolviert: Zum dritten Mal in Folge hielten die Fußballer des Oberligisten VfL Oldenburg bei der Siegerehrung des vereinseigenen Hallenturniers um den „Prull-Cup“ den Siegerpokal selbst in die Höhe. Dabei war es vor 180 Zuschauern am Ende aber deutlich enger als noch vor einem Jahr, als die Spieler von Trainer Ulf Kliche ungefährdet zum Titel stürmten. Zwar holte der VfL auch dieses Mal wieder 13 Punkte (vier Siege, ein Remis), aber die U 19 des JFV Nordwest erwies sich als der erwartet hartnäckige Gegner und erreichte mit zwölf Zählern den zweiten Platz. „Wir haben eine ganz gute Truppe am Start gehabt, aber trotzdem nicht erwartet, dass unsere Jungs so bei den Herren mithalten konnten“, lobte JFV-Coach Stefan Ehlers seine Spieler.

Ausschlaggebend für den Erfolg des VfL war der 3:1-Sieg im direkten Vergleich. Dabei zeigten die Oldenburger bei ihrem eigenen Turnier wieder den Hallenfußball, mit dem sie zuletzt auch zweimal bei der Stadtmeisterschaft erfolgreich waren. Allerdings kam das Kliche-Team in seinem vorletzten Spiel gegen den VfL Wildeshausen nur zu einem 2:2 und setzte sich somit noch selbst unter Druck. Denn durch diesen Punktverlust stand das JFV-Nachwuchsteam von Trainer Ehlers vor dem letzten Spiel des Abends auf Platz eins.

Der VfL musste das finale Turnierspiel gegen den Bezirksligisten Kickers Wahnbek gewinnen, um erneut den Pokal zu holen. Schließlich behielten die Gastgeber mit 2:0 die Oberhand. „Am Ende wurde es noch mal eng, aber wir haben verdient gewonnen, weil wir souverän gespielt haben. Die Jungs haben unser Turnier aber auch ernster genommen, als das in Wiefelstede“, freute sich VfL-Trainer Ulf Kliche über den Titel-Hattrick.

Hinter den beiden Oldenburger Mannschaften wurde SVE Wiefelstede vor Wahnbek Dritter, Wildeshausen belegte vor dem Vorjahreszweiten Ahlhorner SV den fünften Platz. „Letztes Jahr sind wir Zweiter geworden, da sind wir allgemein besser zu Recht gekommen“, kommentierte Ex-VfL-Coach Detlef Blancke das Abschneiden der von ihm trainierten Ahlhorner. Bester Turniertorschütze wurde Patrick Lizius vom VfL Oldenburg mit sieben Treffern. Zum besten Torhüter wurde Dennis Spiekermann vom SVE Wiefelstede gekürt.

Anerkennung gab es von allen Mannschaften für die tolle Atmosphäre in der gut besuchten Halle an der Rebenstraße und das durchweg faire Verhalten der Spieler.