Oldenburg/Kleinmachnow - Vor dem Duell seiner ProB-Basketballer beim RSV Eintracht weigerte sich Artur Gacaev, seinen Schützlingen die Favoritenrolle zuzuschreiben. Im Spiel agierte die Baskets Akademie/OTB aber im Stil einer Spitzenmannschaft. Beim 83:75 (49:41) in Kleinmachnow vor den Toren Berlins führten die Gäste fast die gesamten 40 Spielminuten.

Die Oldenburger gaben den Taktstock nur kurz aus der Hand. Sie dirigierten das Tempo und lagen nur einmal (38:39, 17. Minute) im zweiten Viertel zurück. „Die Jungs haben sehr diszipliniert gespielt und alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, lobte der Trainer: „Wir haben ein richtig gutes Spiel von der Einstellung her gezeigt. Vor allem defensiv haben wir immer 100 Prozent gegeben. Wir können wirklich zufrieden sein.“

In der ersten Halbzeit fiel vor allem Jan Niklas Wimberg auf. Er erzielte 13 seiner 17 Punkte vor der Pause. Bester Werfer aufseiten der Oldenburger war am Ende Philip Zwiener. Der 31-jährige Routinier steuerte 19 Zähler zum Sieg bei, 11 davon in Halbzweit zwei. Die Scoring-Last verteilte sich im Gacaev-Team ausgeglichen, neben Wimberg und Zwiener erreichten noch drei weitere Spieler eine zweistellige Punktzahl.

Zu Beginn des vierten Viertels wurde die Partie noch einmal etwas brenzlig. Der RSV Eintracht kam auf 66:69 (31. Minute) heran, aber konnte das Ruder nicht mehr herumreißen. „Da haben wir kurz die Spannung verloren, aber schnell die richtige Antwort gefunden“, sagte Gacaev und freut sich auf das Spitzenspiel am kommenden Sonntag. Um 18 Uhr empfangen die zweitplatzierten Oldenburger den Tabellenführer SSV Lok Bernau in der Sporthalle am Haarenufer.

Baskets Akademie/OTB: Zwiener 19/2, Wimberg 17, Keßen 13, Schmikale 10, Bacak 10, Niehus 7, Musovic 5, Hollatz 2, Perepeliukov.