Oldenburg/Lübeck - Zweites Spiel, zweite Niederlage: Das American-Football-Team der Oldenburg Knights musste sich nach dem 0:51, mit dem man vor drei Wochen bei den Osnabrück Tigers in die Regionalliga-Saison gestartet war, bei den Lübeck Seals 12:27 geschlagen geben. Nach einem schnellen 0:21-Rückstand drehte die Ritter-Offensive erst im letzten Viertel auf.
Der Aufsteiger trat die etwa vierstündige Anreise mit einem stark dezimierten Kader an. Es wirkte zu Beginn, als wären die Knights ein wenig steif aus dem Bus gestiegen und dass auch das Aufwärmen nicht half, die müden Knochen zu aktivieren. Schon nach dem ersten Viertel führte der Vizemeister des Vorjahres 21:0. Erst danach wachte die Defensive der Oldenburger auf und stoppte die Seals immer wieder.
Die Halbzeitansprache von Dennis Domscheit, der die Offensive der Knights koordiniert, war der Weckruf für das gesamte Team. Zu Beginn des letzten Viertels platzte der Knoten im Angriff. Nach dem 6:21 eroberte die Abwehr den Ball schnell zurück, und die Offensive legte schnell das 12:21 nach. Nach beiden Touchdowns schafften es die Knights aber nicht, sich die Extrapunkte zu sichern, so dass sie zu weit hinten lagen, um bei einem weiteren Ballbesitz den Ausgleich realisieren zu können.
Nun musste die Defensive der Oldenburger alles auf eine Karte setzten und versuchen, den Ball wieder zu erobern. Die Seals konterten die Gäste aber aus und erzielten den Endstand von 27:12. Das nächste Spiel der Knights findet am Sonnabend, 7. Juni, in Hamburg gegen die Pioneers statt.
Die A-Jugendmannschaft der Ritter musste sich in ihrem zweiten Saisonspiel in der Regionalliga ebenfalls geschlagen geben. Wie die Männer waren auch die Youngsters mit einem durch Verletzungen geschwächten Kader zum Duell bei den Hildesheim Invaders gereist. Im ersten Viertel hielten die Oldenburger noch gut mit und lagen nur 0:6 hinten. Danach zeigte sich aber der Vorteil eines starken Kaders. Während einige Gästespieler sowohl in der Offensive als auch in der Defensive spielen mussten, konnten die Invaders permanent wechseln. Die Youngster hatten zwar einige gute Szenen, verloren die Partie aber am Ende mit 0:33.
