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Hallenfußball in Oldenburg Das sind die Stadtmeister 2023

Jubel: Die GVO-Männer feierten am Sonntag nach ihrem Finalerfolg gegen den VfL II den Titelgewinn.

Jubel: Die GVO-Männer feierten am Sonntag nach ihrem Finalerfolg gegen den VfL II den Titelgewinn.

Martin Remmers

Oldenburg - Die Rückkehr der Stadtmeisterschaften im Hallenfußball wurde zum Triumphzug von GVO Oldenburg. Die Osternburger setzten sich bei der 23. Auflage im Finale vom „Ludwig-Freytag-Cup“ am Sonntag mit 2:1 gegen Bezirksliga-Rivale VfL II durch. Zum Auftakt der inoffiziellen Titelkämpfe, die nach der letzten größeren Austragung 2017 in der kleinen EWE-Arena 2019 vom Polizei SV wiederbelebt worden waren und nun nach zwei Jahren Corona-Pause zum dritten Mal in der Sporthalle Wechloy stattfanden, hatte die Traditionsauswahl des VfB Oldenburg am Freitag den „Erdinger-Cup“ der Ü-32-Teams gewonnen. Am Samstagabend feierten die Spielerinnen des SV Eintracht ihren erneuten Sieg beim „GSG-Cup“ der Frauen.

Der vierte Erfolg

„Wir sind natürlich glücklich über den Sieg. Die Leistung war über das gesamte Turnier sehr stabil“, sagte Teammanager Rainer Warns, dessen GVOer im Finale durch Marcel Gräßner und Daniel Werner (bester Schütze des Turniers, 8 Tore) auf 2:0 davongezogen waren, ehe Tom Drews verkürzte. Es war der vierte Triumph nach 1999, 2017 und 2019. „Wir hätten gern gewonnen, aber alles in allem ist Platz zwei auch okay“, meinte VfL-II-Coach Steffen Janßen. Im Halbfinale hatten Gräßner und Thies Broszeit GVO ein 2:0 gegen den FC Medya gebracht. Hogir Akbulut gelang nur noch das 1:2. Der VfL II folgte durch ein 4:3 nach Neunmeterschießen gegen den FC Ohmstede. Dieser hatte zuvor durch Luca Ogbebor das 0:1 von Tjark Worschech ausgeglichen, machte es im Neunmeterschießen um Platz drei gegen Medya besser (2:1) und stellte in Alex Schlotmann den besten Keeper.

Der weinende Dritte

In der Hauptrunden-Gruppe A am Sonntag hatten GVO (12 Punkte) und VfL II (9) – das direkte Duell endete 4:2 – vor Titelverteidiger PSV (6), SV Ofenerdiek und Post SV (beide 1) das Ticket ins Halbfinale gelöst. In Gruppe B waren FCO und Medya (beide 10) erfolgreich. BW Bümmerstede, TuS Bloherfelde und VfB II (alle 1) blieben auf der Strecke. In der Vorrunde am Samstag waren SVO, FCO und GVO als Gruppensieger weitergekommen. Dazu lösten Bloherfelde, VfL II und der VfB II als Zweiter das Ticket für den Sonntag. Letzterer ließ in Gruppe C TuS Eversten hinter sich. Der Bezirksligist schied als schlechtester Dritter sogar ganz aus, Post und Medya waren besser.

Das doppelte Duell

Die VfB-Altstars hatten am Freitag das Ü-32-Turnier durch ein 4:1 gegen Eversten gewonnen. Diese Teams waren auch schon in der Vorrunde aufeinandergetroffen (0:0), aus der die TSE-Auswahl als bester Zweiter das Halbfinale erreichte und dort den VfL 1:0 bezwang. Dieser hatte zuvor mit drei Siegen so sicher Gruppe A gewonnen wie der FC Wittsfeld Gruppe C. Letzterer verpasste das Finale durch ein 5:6 nach Neunmeterschießen gegen den VfB, der in Waldemar Kowalczyk (5) den besten Schützen stellte. Stärkster Torhüter war Olaf Othold-Wiechmann (Krusenbuscher SV). „Das Turnier war klasse organisiert“, fand Everstens Sebastian Strutz. „Uns hat das Turnier viel Spaß gemacht“, sagte VfB-Coach Michael Richter.

Der dritte Triumph

Eintrachts Spielerinnen, die 2017 als Titelverteidiger in der kleinen EWE-Arena die 10. Auflage gewonnen hatten, schafften beim erstmals in Wechloy integrierten Frauen-Turnier den dritten Triumph in Serie. „Dieser Erfolg war so nicht zu erwarten“, sagte Coach Thomas Niemann, dessen Team ohne Gegentor blieb. Der 1:0-Siegtreffer im Finale gegen den PSV fiel erst fünf Sekunden vor Schluss. Annika Fittje traf und wurde damit auch erfolgreichste Turnier-Schützin (4). Beste Keeperin war Johanna Zelewski (Eversten). Dritter wurde der Krusenbuscher SV im Neunmeterschießen gegen den FC Ohmstede (3:1).

Andreas Kempe
Andreas Kempe Nordwest-Fußball
Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion
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