Damit hatten weder Stefan Böhmann noch Michaela Schütte gerechnet. Beim Sportlerball des Sportclubs Kamperfehn wurden beide zu Sportlern des Jahres durch den Vorsitzenden Heinz Westerhoff gekürt. Sowohl die Wahl von Böhmann als auch von Schütte fand die Zustimmung der Sportler sowie Ballgäste und spiegelte sich in dem kräftigen Beifall der Anwesenden wider. Stefan Böhmann gehört dem Verein seit der F-Jugend an und läuft derzeit dem runden Leder in der ersten Herren nach. Der zweifache Familienvater ist ein Mann der leisen Töne und arbeitet für den Vereins engagiert im Hintergrund. Nicht enden wollte der Beifall auch für Michaela Schütte. Ausschlaggebend für ihre Wahl zur „Sportlerin des Jahres“ war ihr Engagement im Damenfußballbereich. Die 25-Jährige war maßgeblich an der Gründung der Damenmannschaft beteiligt und
schnürt in der Elf natürlich auch die Fußballstiefel. Außerdem erledigt sie im Vorstand des Vereins als Schriftführerin den Schriftverkehr. Für die Geehrten gab es neben den Pokalen auch zwei Eintrittskarten für das Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Hannover 96 und den 1. FC Köln.
Einen beachtlichen Stellenwert in Friesoythe „und umzu“ genießt inzwischen der Kletterwald Nord. Einen Tag vor der Saisoneröffnung fand sich im Wald an der Thülsfelder Talsperre auf Einladung der Inhaber Ruth und Wolfgang Placke alles ein, was Rang und Namen hat, um sich über die Neuheiten zu informieren und einfach auch den beiden Investoren Unterstützung zu signalisieren. Gekommen waren auch die Nachbarn. Neben Bürgermeister Johann Wimberg und Landrat Hans Eveslage hatte sich auch die Geschäftsführerin des Zweckverbandes Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre, Maria Oloew, eingefunden, für die Kletterwald-Saisoneröffnungen
inzwischen Pflichttermine sind. Bei einem kleinen Imbiss stellte Wolfgang Placke vor, was er noch so alles plant und er sich in den kommenden Jahren an Besuch erwartet.
Anlässlich der Neueröffnung von „CBR COMPANIES“ in der Friesoyther Moorstraße hatte Geschäftsinhaber Frank Hanneken die geladenen Nachbarn und Geschäftsfreunde gebeten, auf die üblichen Blumen und Präsente zur Geschäftseröffnung zu verzichten und stattdessen für ein Projekt in Uganda zu spenden, das sich dem Aufbau einer Krankenstation widmet. Der Appell fruchtete: Die stattliche Summe von 1100 Euro kam an diesem Abend zusammen. Das Geld bleibt gewissermaßen in der Familie. Denn die Spendenscheck konnte Hanneken an seine Zwillingsschwester Dr. Sandra Hanneken übergeben. Sandra Hanneken engagiert sich in Uganda als Ärztin stark für das Hilfsprojekt. Sandra und Frank Hanneken dankten den Spendern. Mit dem Geld komme man dem Ziel, mehr für die medizinische Betreuung in einem Armen-Gebiet Afrikas zu tun, ein weiteres Stück näher.
Auf dem Sockel des Wimpelhalters ist der „Geburtstag“ des Kegelclubs „Rollendes Glück“ festgehalten: 23.03.1976 steht da zu lesen. Genau vor 30 Jahren also fanden sich die Mitglieder des Kegelclubs zum ersten Mal auf der Kegelbahn bei Jansen-Olliges in Neulorup ein, um nach einem gemeinsamen Beschluss miteinander beim Kegeln Entspannung zu suchen. Interessierte Frauen waren schnell gefunden, und so schlossen sich nach und nach 17 Mitglieder dem Kegelclub an. Anfangs wurde regelmäßig alle zwei Wochen an einem Montag gekegelt, heute treffen sich die Frauen alle 14 Tage mittwochs. Um sportliche Höchstleistungen ist es nie gegangen, vielmehr waren Geselligkeit, Gedankenaustausch und gemütliches Beisammensein die Ziele der Gruppe. Soweit es die Kasse hergab, wurden jährlich auch außerhalb der Kegelbahn Veranstaltungen durchgeführt. Heute gibt es noch zehn aktive Keglerinnen. Den 30. Geburtstag ihres
Clubs feierten die Frauen natürlich auf der Kegelbahn.
