Wüsting - Auch beim 26. Jakkolo-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden gelang es dem deutschen Team nicht, die Weltklassespieler aus dem Nachbarland zu schlagen. Das Ziel, das Mannschaftsführer Horst Köster ausgegeben hatte, den Abstand ein wenig zu verringern, wurde aber zumindest erreicht.

Köster, Vorsitzender des Deutschen Jakkolo-Bundes, begrüßte zur Eröffnung in der Sportarena Wüsting zahlreiche Ehrengäste: Unter anderem schauten Landtagsabgeordneter Axel Brammer, Hans Werner Aschoff, Wirtschaftsförderer des Landkreises, Roland Arndt, Wirtschaftsförderer der Gemeinde, und der stellvertretende Huder Bürgermeister Peter Zwiener vorbei.

Zwiener lobte in seinem Grußwort die vorbildliche Organisation und das familiäre Miteinander der Teilnehmer aus beiden Ländern.

Die drei besten Spieler des Turniers kamen aus den Niederlanden: Dick Eijlers, Herman Depenbrock und Jan Drent. Moritz Tschörtner war im Deutschen Team auch beim Länderspiel nicht zu schlagen und gewann die deutsche Wertung vor Marcel Viand aus Bremen und Marco Grauer aus Hude. Bürgermeister Holger Lebedinzew nahm die Siegerehrung vor und überreichte den Niederländern den Pokal der Gemeinde Hude.

Eine besonderer Dank ging an Marion Feldhus und Ingrid Witte von den Sportfreunden Wüsting-Altmoorhausen. Sie organisierten mit anderen Helferinnen zum 25. Mal das „Catering“ in der Halle.

Neben dem Länderspiel wurde auch ein offenes Turnier ausgetragen. In der A-Klasse gewann Björn Tangemann aus Petersdorf, in der B-Klasse Lutz Steinmetz aus Loxstedt. Der Sieg in der C-Klasse ging an Volker Hohnholz aus Hude, die D-Klasse gewann Monika Blancke aus Oldenburg und in der Jugendwertung lag Samuel Harms aus Edewecht vorn. „Organisiert wurde die Veranstaltung vorbildlich vom Jak Kuh Clan aus Hude“, berichtet Horst Köster. Er freutsich schon auf das nächste Länderspiel gegen die Niederlande am 2. September 2017 – dann in den Niederlanden.