Heidmühle - Voller Vorfreude sind die Verantwortlichen des Heidmühler FC auf den 41. Nordfrost-Cup, der über Pfingsten vom 23. bis 25. Mai wieder auf der Anlage im Klosterpark ausgetragen wird. Schließlich erfolgt pünktlich zum Turnierbeginn am Sonnabend, 23. Mai, um 12 Uhr zunächst die offizielle Einweihung des lang ersehnten und nun fertiggestellten neuen Kunstrasenplatzes.

Danach rollt ab 13 Uhr erstmals der Ball beim Traditionsturnier, das diesmal im Vergleich zu den Vorjahren in einem kleineren Umfang ausgespielt wird. „Da in der Planungsphase lange nicht klar war, ob der neue Platz rechtzeitig fertig wird, haben wir das Turnierprogramm etwas abgespeckt, um notfalls auf die kleinere Anlage in Schoost ausweichen zu können“, erläuterte HFC-Geschäftsführer Peter Kühnl am Dienstag bei der offiziellen Abnahme des Kunstrasenplatzes durch Vertreter des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV).

„Nichtsdestotrotz sind wir froh, dass der neue Platz nun rechtzeitig fertig und die Anlage im Klosterpark noch dazu ein echtes Schmuckstück geworden ist“, betonte Kühnl. Ins gleiche Horn stieß Britta Heine vom Hauptsponsor und Turnier-Namensgeber: „Die moderne Anlage passt zu diesem fortschrittlichen Verein, dem wir schon seit vielen Jahren nahe stehen. Sie fördert die Attraktivität des Turniers, aber auch des Vereins.“

Statt der üblichen 80 Nachwuchsteams werden in diesem Jahr „nur“ 50 Mannschaften aus 27 Vereinen in den Altersklassen von der B- bis zur G-Jugend auf die Jagd nach Toren, Siegen und den Gewinnerpokalen gehen. „Für internationales Flair sorgt ein Team aus den Niederlanden“, freute sich Turniermanager Matthias Klaus über die Zusage der C-Junioren vom HSSC’61 aus Drachten.

„In Anbetracht der lange unklaren Situation, sind wir sehr zufrieden mit der Resonanz auf die 41. Auflage“, erläuterte Klaus, der zusammen mit seinen Mitstreitern das Turnier im kommenden Jahr wieder auf 80 bis 85 Mannschaften ausweiten will. Noch angriffslustiger zeigte sich Kühnl: „Durch die Werbewirksamkeit des neuen Kunstrasenplatzes hoffen wir, dass auch die ganze großen Vereine bald wieder zu uns kommen, etwa die Nachwuchstalente von Bundesligisten.“