Oldenburg/Eschwege - Großartiger Erfolg für den Oldenburger Ruderverein (ORVO): Bei den 18. Deutschen Sprintmeisterschaften auf dem Werratalsee in Eschwege gab es für Immo Ihnen und Maiko Remmers eine Goldmedaille im Männer-Doppelzweier. Sie verteidigten damit erfolgreich seinen Vorjahrestitel.

Mit einem klaren Vorlaufsieg qualifizierten sich Ihnen und Remmers direkt für das Halbfinale. Hier setzten sie sich ebenso souverän durch und schafften damit den Sprung in den Endlauf. Dort gingen die beiden ORVO-Asse mit einer Schlagzahl von 28 Schlägen pro Minute aus den Startblöcken und ließen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, wer dieses Rennen gewinnen würde. Mit einem Vorsprung von einer Dreiviertel-Bootslänge sicherten sich Ihnen und Remmers vor Rivalen aus Leverkusen und Gießen erneut den DM-Titel.

Auch der Doppelvierer des ORVO in der Besetzung Konrad Thibaut, Sebastian Berlin, Remmers und Ihnen schaffte durch einen zweiten Platz im Vorlauf direkt den Sprung ins Halbfinale. Es folgte gegen sechs Teams die Qualifikation für den Endlauf, in dem es das ORVO-Team mit überaus starker Konkurrenz zu tun bekam. So fuhren die sechs Doppelvierer beinahe auf einer Linie über die Strecke.

Am Ende der 350 Meter bejubelte der RV Rauxel mit Deutschland-Achter-Ruderer Malte Jakschik im Boot die Goldmedaille. Silber ging an den RV Rüdersdorf. Das Quartett aus Oldenburg wurde von Vorjahressieger RC Hamm mit zwei Hundertstelsekunden Unterschied auf den undankbaren vierten Platz verdrängt.

„Dieses Ergebnis machte deutlich, wie groß mittlerweile die Leistungsdichte im Sprintrudern ist“, meinte Ulrich Pohland, Vorsitzender des ORVO, und fügte hinzu: „Trotz eines technisch einwandfreien Rennens blieb unserem Team am Ende die erhoffte Medaille verwehrt.“

Im Männer-Einer fand Berlin im Vorlauf nicht optimal ins Rennen, so dass er das Ticket für das Halbfinale erst über den Hoffnungslauf lösen konnte. In der Vorschlussrunde verpasste er als Viertplatzierter seines Rennens den Sprung in den Endlauf. Mit einer knappen Bootslänge Vorsprung auf den besten Kontrahenten gewann Berlin das B-Finale und erkämpfte sich damit zumindest noch den siebten Platz im Endklassement.