Hude - Einfallsreichtum haben die zehn Starter beim Kostümspringen des RC Hude während des Sommerturniers bewiesen. Als Soldatin, Cowboy, Osterhase, Milka-Kuh, Hexe, Fußball-Weltmeister, Narr und Biene Maja verkleidet, traten die wackeren Sportler bei der besonderen Springprüfung in der Klasse L an. Viele Schaulustige hatten sich rund um den Hauptplatz an der Linteler Straße versammelt, um dem Spektakel beizuwohnen. Je nach Starter und Kostümwahl wurde passende Musik gespielt.

Drei Juroren bewerteten das aufwendigste Kostüm sowie die Leistungen beim Springen. Am Ende setzte sich Jenny Tönjes vom RV Ganderkesee auf Armani T im Stechen gegen Uwe Hannöver (RUFG Falkenberg) durch, der mit zwei Pferden angetreten war. Eine Sonderauszeichnung erhielt Jennifer Hempen (RFV Edewecht-Portsloge) für das aufwendigste Kostüm. Sie war beim Springen nach drei Verweigerungen ausgeschieden. Eine starke Leistung zeigte auch der jüngste Teilnehmer im Feld, Loort Fleddermann vom RC Hude. Auf Sandro wurde er mit 48.91 Sekunden und acht Fehlerpunkten Fünfter. Im Juli war der 13-Jährige bereits Landesmeister im Pony-Springen beim 66. Oldenburger Landesturnier in Rastede geworden.

Pech hatte hingegen Ute Burmeister (RFV Edewecht-Portsloge), die sich im Milka-Dress präsentiert hatte und durch einen Abwurf ausschied, aber unverletzt blieb. Die Organisatoren um den Vorsitzenden des RC Hude, Uwe Stöver, Pressewartin Stephanie Loos und der 2. Vorsitzenden, Melanie Harms, zeigten sich zufrieden mit der Resonanz auf das Kostümspringen. „Es ist gefühlt 20 Jahre her, seit wir sowas das letzte Mal veranstaltet haben“, erklärte Harms. Eigentlich habe man ein Derby organisieren wollen, doch die Aufstellung der Naturhindernisse sei schwierig gewesen, daher kam die Idee für das Kostümspringen. „Wir wollten den Zuschauern etwas Besonderes bieten, und das ist uns auch gelungen“, erklärte Loos.

Die Planungen für das Turnier im kommenden Jahr könnten nun beginnen.

Sabrina Wendt
Sabrina Wendt Thementeam Wirtschaft