OSTERNBURG - Gestern wurde die Halle eröffnet. Das hätte eigentlich schon im Herbst 2006 geschehen sollen.
Von Heinz Arndt
OSTERNBURG - Nun ist sie eröffnet: Sport getrieben wird in der neuen Dreifeld-Halle im Sportpark Osternburg an der Gerhard-Stalling-Straße zwar schon seit Anfang Januar, doch gestern wurde sie offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Zahlreiche Vertreter der Stadt, des Stadtrates und der Osternburger Vereine waren zum Festakt gekommen.Eröffnet werden sollte die Halle eigentlich schon im September 2006. Doch dieser Termin konnte nicht eingehalten werden, weil es – wie berichtet – Lieferschwierigkeiten von Baumaterialien und einen Wasserschaden gab. Auf diese Verzögerungen ging Oberbürgermeister Gerd Schwandner in seiner Rede ein: „Das hatte schon fast was vom Gesetz der Serie.“
Er betonte auch, wie dringend notwendig diese Halle sei. „Der Stadtsüden gehört zu den am schnellsten wachsenden Stadtteilen Oldenburgs, allein zwischen 1984 und 2004 um rund 50 Prozent. Der Bevölkerungszuwachs hat zusammen mit dem Wegfall der Bundeswehr-Hallen auf dem Gelände der Hindenburg-Kaserne sozusagen für einen Doppeldruck gesorgt. Allein angesichts der Kassenlage ist es zu verstehen, dass es dennoch runde zehn Jahre gedauert hat, bis wir nun endlich vor vollendeten Tatsachen stehen dürfen“, so Schwander.
Er nannte den Sportpark Osternburg ein echtes Kleinod der Oldenburger Sportkultur. In diesem Zusammenhang bezeichnete er die 110 Quadratmeter große Photovoltaikanlage, die pro Jahr 12 500 kwh Strom erzeugen wird, als zukunftsweisend. Der Bau dieser Halle würde auch dokumentieren, dass konzentrierter Bürgerwille sich über kurz oder lang durchzusetzen weiß.
Von einem großen Schritt für den Stadtsüden und einem Sahnehäubchen für den Sportpark sprach Herbert Allerheiligen, Leiter der Paul-Maar-Schule. Er lobte zudem die umfassende Ausstattung der neuen Sporthalle sowie die gute Zusammenarbeit mit dem Sportverein GVO.
Ebenso bezeichnete Klaus Döpke, Vorsitzender der Sportgemeinschaft Süd-Ost, die neue Dreifach-Sporthalle als eine großartige Sache für Osternburg. Döpke wies zudem darauf hin, dass die Halle nicht nur vom GVO, sondern ebenso von anderen Sportvereinen im Stadtsüden und von der Paul-Maar-Schule genutzt werde.
Umrahmt wurde die Feierstunde von Rhönradturn- und Turn- sowie Artistikvorführungen von Schülerinnen und Schülern der Paul-Maar-Schule unter der Leitung von Ute Reitmeyer.
