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Ostfriesland-Cup 2021 TuS Middels folgt ins Viertelfinale

Ostrhauderfehn - Der TuS Middels folgt GW Firrel und Kickers Emden ins Viertelfinale des Ostfriesland-Cups 2021. Mit 4:1 setzte sich der Favorit am Ende durch, das Ergebnis klingt aber deutlicher, als es der Spielverlauf vermuten ließ.

Vor dem Spiel

Mit den Worten „den kleinen Fußball ganz groß zu machen“, begrüßte Ewald Adden, zusammen mit Manfred Bloem Mitorganisator des Ostfriesland-Cups die beiden Mannschaften zum dritten Achtelfinale.

Ostrhauderfehn ist Debütant beim Cup „Only the Best“ während der TuS Middels in der letzten Ausgabe die Kickers aus Emden im Viertelfinale nach Elfmeterschießen bezwang und nicht nur aus diesem Grund leicht favorisiert in die Partie ging.

Die Spendendose für die kleine Liah-Mara, die weiterhin auf einen Stammzellenspender hofft, ging auch heute wieder um die Runde und auch die Gedenkminute für die Opfer der Flutkatastrophe wurde abgehalten sowie der Kniefall der Spieler und Schiedsrichter.

Die erste Hälfte

Das Spiel begann, vor ca. 250 Zuschauern, gleich mit einer Möglichkeit für den TuS Middels, aufgrund einer Abseitsposition wurde ein Treffer jedoch nicht gegeben. Auf der anderen Seite konnte ein Konter des TSV nicht präzise abgeschlossen werden.

Der TuS Middels war die tonangebende Mannschaft. Unter anderem versuchte es Galvany Kiasuva des Öfteren mit Flanken, die jedoch keine Abnehmer fanden. Auch ein Freistoß für Middels durch Nicolas Heibült brachte keinen Treffer, der Ball ging weit über das Gehäuse. Kurze Zeit später gab es eine Trinkpause, Zeit für kurze taktische Analysen.

Nach der Zwischenpause gingen die Gäste in Führung. Über die recht Seite konnte Kevin Hollmann zentral vor dem Tor in Szene gesetzt werden und vollendete unhaltbar hoch ins linke Toreck. Nur drei Minuten später hatte der TuS Middels die nächste Chance nach einer Ecke. Einen Bilderbuchkopfball lenkte Ostrhauderfehn-Schlussmann Frank Hinrichs, Anmerkung: Jahrgang 68, in letzter Sekunde noch über die Latte, eine klasse Aktion. Der folgende Eckball brachte nichts ein.

Das Fazit der ersten Hälfte besagt, dass es ein Spiel mit wenigen Höhepunkten war. Es ging ein wenig Hin und Her, Middels viel über die linke Seite, aber wenig optimiert. Manuel Menzel und Glen Sokoli, zwei Middels-Neuzugänge standen in der Startelf. Was fehlte war die Passgenauigkeit. Ostrhauderfehn stand recht sicher in der Abwehr. Highlight blieben, bis auf die Rettungstat von Keeper Hinrichs aus.

In der Pause gab es von Ewald Adden an beide Trainer drei Spielbälle, offizielle Bälle des DFB, als „kleinen Bonbon“ überreicht.

Die spannende zweite Hälfte

Kaum das die zweite Hälfte wieder angefangen hatte, gab es auch schon die erste Großchance für Middels. Ein Kopfball von Johann Fass landete aber am Lattenkreuz. Einige kleine Foulspiele sorgten dafür, dass kein ordentlicher Spielfluss zustande kam.

Middels konnte dann aber doch auf 2:0 erhöhen. Nach einem Foul an Martin Habben verwandelte Johann Fass den fälligen Strafstoß. Die Chance zum Anschlusstreffer vergaben die Gastgeber. Allein auf dem Weg zum Tor scheiterte Andre Haak am nervenstarken Middels-Keeper Siegfried John.

Das 0:2 reizte die Gastgeber und sorgt für neuen Ehrgeiz. Ostrhauderfehn drängte auf den Anschluss. Nach einem Pass von Timo von-Zadel grätschte ein Spieler den Ball an Keeper John vorbei, ein Tor blieb dennoch aus, ein Abwehrspieler klärte.

Eine Viertelstunde vor Spielende erzielte Andre Haak dann aber doch den Anschlusstreffer. Auf der rechten Seite verlor Johann Fass ein Kopfballduell, einen anschließende Flanke landete bei Fass und dieser tunnelte Keeper John zum 1:2. Um ein Haar hätte Haak auch den Ausgleich markiert, nach einem Abspielfehler der Gäste, vollkommen unbedrängt, stand Haak goldrichtig, schloss sofort ab, fand ihn Keeper Siegfried John jedoch seinen Meister. Middels offenbarte Fehler und Unkonzentriertheiten in der Defensive, Ostrhauderfehn kam zunehmend besser ins Spiel und der Ausgleich lag in der Luft.

Middels hätte anschließend das Spiel entscheiden können, einen Distanzschuss parierte TSV-Keeper Hinrichs aber bärenstark, der Nachschuss von Sokoli wurde aber aus Abseitsposition abgegeben. Letztlich war es dann aber Kevin Hollmann, der den Deckel für den TuS Middels draufmachte. Den Schlusspunkt setzte in der 94.Minute Glen Sokoli, der im Strafraum zwei Abwehrspieler stehen ließ, am Keeper vorbeizog und zum 4:1 vollendete.

Die Trainerstimmen

Jörg Romanowski (Trainer Ostrhauderfehn):“ Ich kann meiner Mannschaft nur ein großes Kompliment aussprechen für die Leistung. Wir sind erst seit zwei Wochen im Training. Ein paar gute Chancen haben wir noch ungenutzt gelassen, am Ende haben wir um zwei Tore zu hoch verloren. Middels war am Ende auch einfach ein bisschen abgezockter“.

Uwe Langheim (Trainer TuS Middels):“ Es war ein zähes Spiel, Ostrhauderfehn hat tief gestanden. Wir haben jetzt die ersten drei/vier Wochen Training absolviert, es geht jetzt darum, die Abläufe zu optimieren. Am Ende sind wir zufrieden, was die Mannschaft auf den Platz gebracht hat, unser Ziel ist jetzt, das Halbfinale zu erreichen“.

Andreas Kempe
Andreas Kempe Nordwest-Fußball
Carmen Böhling
Carmen Böhling Emder Zeitung
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