Oldenburg - Besser hätte es nicht laufen können: Durch einen 6:0-Erfolg gegen den Harvestehuder THC haben sich die Tennisspieler des OTeV eine gute Ausgangsposition für den Endspurt im Meisterrennen der Regionalliga Nord-Ost verschafft. Dem Team von Daniel Greulich reicht ein Abschlusssieg – egal in welcher Höhe – am kommenden Sonnabend (13 Uhr, Tennispark am Johann-Justus-Weg) gegen den Suchsdorfer SV, um den Vorjahrestriumph zu wiederholen.

„Der 6:0-Erfolg ist schon eine großartige Sache. Damit haben wir die besten Voraussetzungen für unser letztes Spiel der Winter-Saison geschaffen“, sagte Greulich, dessen Team nun mit 6:2 Punkten Platz zwei belegt. Der Club zur Vahr, für den es schon die letzte Partie in dieser Hallen-Spielzeit war, gewann sein Abschlussspiel am Wochenende gegen den Hamburger Polo Club nur mit 4:2 und liegt mit 8:2 Zählern und 19:11 Spielen auf Platz eins. Der OTeV hat bislang 17:7 Spiele verbucht und würde dementsprechend bei einem knappen 4:2-Erfolg gegen Suchsdorf eine 21:9-Bilanz aufweisen und an den Bremern vorbeiziehen. Die Suchsdorfer (nun 4:4) haben nach ihrem 2:4 beim Club an der Alster (6:4) keine Chance mehr auf die Meisterschaft.

„Jetzt können wir vor einer hoffentlich großen Zuschauer-Kulisse den erneuten Titelgewinn zu Hause klarmachen“, sagte Greulich, nach dem Duell mit Harvestehude, das am letzten Spieltag den Hamburger Polo Club (beide 1:7) besiegen muss, um den Abstieg zu verhindern.

Im Spitzenspiel des Duells mit dem Schlusslicht startete Stefan Seifert gegen Kristian Albers nervös und verlor den ersten Satz 3:6. Mit einem 6:3, 10:4 sicherte er sich aber den ersten Einzel-Sieg für den OTeV in dieser Hallen-Saison. Teamkollege Jonas König hatte keine Pro­bleme gegen Alexander Todorov (6:4, 6:4).

Kurzen Prozess machte der zuverlässig punktende Niederlände David de Goede gegen Leo Kim Schörner (6:1, 6:3). Mattis Wetzel wahrte seine weiße Weste im Einzel in dieser Spielzeit durch ein 6:2, 6:3 gegen Marco Lange.

Danach ließen die OTeVer auch in den beiden Doppel-Begegnungen nichts anbrennen. Seifert/Wetzel bezwangen Albers/Todorov 6:4, 6:4. König/de Goede besiegten Schörner/Lange mit 6:4, 6:2.

„Eine erfolgreiche Titelverteidigung wäre schon ein großartiger Erfolg“, meinte Greulich: „Zumal nach der Schulteroperation von Michel Dornbusch und seinem damit verbundenen Ausfall für die ganz Saison bei der Ausgeglichenheit der Liga nicht von von einem derartigen Erfolg von vornherein ausgegangen werden konnte.“