OVELGöNNE - Der in der Fußball-Kreisliga V auf dem letzten Tabellenplatz liegende SC Ovelgönne erkämpfte sich gegen den spielstarken FSV Westerstede einen glücklichen 2:1 (2:1)-Sieg. Es war erst der zweite „Dreier“ für das Team von Ralf Decker in dieser Spielzeit.

Die Gäste setzten Ovelgönne von Beginn an unter Druck. Matthias de Vries erzielte in der 17. Minute den verdienten Führungstreffer für Westerstede. Im Anschluss hätten die Gäste, die spielerisch überlegen waren, die Führung ausbauen müssen, ließen aber einige gute Chancen liegen. Ovelgönnes Daniel Hämsen bestrafte dies, als er mit der ersten SCO-Torchance den Ausgleich erzielte (25.). Seine Flanke wurde zum Schuss, als sich der Ball direkt ins lange Eck senkte. In der 38. Minute hatte der Torschütze noch einmal Glück, dass Schiedsrichter Hergen Küpker (SV Brake) seinen Tritt gegen den Gegenspieler nicht sah und keine Karte gab. Westerstede machte das Spiel, schlug aber kein Kapital daraus. Das 2:1 durch Christoph Meyer stellte den Spielverlauf auf den Kopf (44.). Ovelgönne machte mit seiner zweiten Chance das zweite Tor.

Die letzte halbe Stunde spielte der SCO besser mit und hatte mit Glenn Miller zwei Großchancen nacheinander (65.). Spielbestimmend waren aber weiterhin die Gäste, die sich selbst um die Punkte brachten, die Schuld aber beim Schiedsrichter suchten, der mit einigen fragwürdigen Entscheidungen den Anlass gab.

„Das war ein Arbeitssieg und wir hatten auch Glück“, gab Decker zu, „aber uns fehlte so oft das Quäntchen Glück, dass es für das Team gut ist, jetzt belohnt zu werden.“

SCO: Thiele; Haase, M. Kwiatkowski, Feldmeier, H. Kwiatkowski, Bartels (59. Koch), Hämsen (90. Hilgemeier), Thomas, Paul, Czerny, Meyer (56. Miller).

Tore: 0:1 de Vries (17.), 1:1 Hämsen (25.), 2:1 Meyer (44.).