OVELGöNNE - Zum Sieg hat es nicht erreicht, dafür kamen die Korbballerinnen des Ovelgönner Turnvereins mit viel gewonnener Wettkampferfahrung wieder von den Landesmeisterschaften am Wochenende in Hannover und Syke.

„Die Mädchen haben gesehen wie die Spieltechnik der anderen Mannschaften entwickelt und wie die Atmosphäre bei den großen Meisterschaften ist“, erzählte Katja Binsch, die die zehn- und elfjährigen Mädchen trainiert. Auch wenn alle Spiele knapp verloren wurden, sei die Motivation hoch gewesen, berichtete Binsch. Trotzdem waren die Nachwuchssportlerinnen nach dem letzten verlorenen Spiel etwas traurig. Aber dann hätten sie sich mit dem Motto „Dabei sein ist alles“ schnell getröstet und die gute Laune sei wieder gekommen, erzählte Binsch. Die Hälfte der Gruppe spiele erst die erste Saison, dafür habe sie sich schon hervorragend nach oben gearbeitet.

Die aufgeregte Mädchenschar war gemeinsam mit Trainerin Katja Binsch und den Betreuerinnen Jane Bekhusen und Jasmin Hauerken von den Eltern mit Tröten und Anfeuerungsrufen zur Meisterschaft in Hannover verabschiedet worden.

Die 16- bis 17-jährigen Korbballmädchen, die von Tanja Buse trainiert werden, waren eigens für die Landesmeisterschaft in Syke noch mit neuen Trikots von Friseur „Steffi“ ausgestattet worden. Aber auch sie waren leider vom Pech verfolgt: Der Ball wollte einfach nicht in den Korb hinein.

„Nächstes Jahr wollen wir natürlich mehr erreichen. Die Landesmeisterschaft war die Belohnung für eine erfolgreiche Saison“, betonten die beiden Trainerinnen.

„Für unseren Verein sind die beiden Mannschaften ein Aushängeschild“, unterstrich der 1. Vorsitzende des Ovelgönner Turnvereins, Habbo Habbinga.