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NWZonline.de Sport

HSV und Leipzig ziehen ins Halbfinale ein

04.04.2019

Paderborn /Augsburg Der Hamburger HSV und RB Leipzig sind ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Der HSV siegte 2:0 beim SC Paderborn, Leipzig setzte sich mit 2:1 nach Verlängerung beim FC Augsburg durch. An diesem Abend spielen noch Werder Bremen beim FC Schalke und der FC Bayern gegen FC Heidenheim um den Einzug ins Halbfinale.

Dritter Einsatz, dritter Doppelpack - auf dem Weg ins erste Halbfinale im DFB-Pokal seit 2009 war Pierre-Michel Lasogga für den Hamburger SV der entscheidende Mann. Beim 2:0 (0:0) am Dienstag beim Zweitliga-Konkurrenten SC Paderborn erzielte der Torjäger des HSV beide Tore (54./68.) und lässt den im vergangenen Sommer erstmals aus der 1. Liga abgestiegenen Bundesliga-Dino plötzlich vom Pokal-Endspiel in Berlin träumen.

Sechs Tore hat Lasogga nun im laufenden Pokal-Wettbewerb geschossen, so viele wie kein anderer Spieler. Und das, obwohl er im Achtelfinale gegen den 1. FC Nürnberg (1:0) verletzungsbedingt gefehlt hatte. Doch wie schon in der 1. Runde bei TuS Erndtebrück (5:3) und danach beim SV Wehen Wiesbaden (3:0) traf er auch in Paderborn doppelt. „Das ist unbeschreiblich. Es war ein außergewöhnlicher Abend. Ich stehe das erste Mal in meiner Karriere im Halbfinale. Das habe ich nicht mal als Bundesligist geschafft“, sagte der 27-Jährige. Auf die Frage, ob Lasogga nun „Mister DFB-Pokal“ sei, sagte Trainer Hannes Wolf schmunzelnd: „Wenn er das noch zweimal macht, wäre er das auf jeden Fall.“ Mehr als sechs Tore in einer Pokal-Saison erzielte zuletzt Ex-Nationalspieler Thomas Müller vom FC Bayern mit acht Treffern in der Spielzeit 2013/14.

Nach dem erstmaligen Halbfinal-Einzug von RB Leipzig und einem packenden Krimi im DFB-Pokal ging es heiß her. Das 2:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung beim FC Augsburg durch Tore der Fußball-Nationalspieler Timo Werner und Marcel Halstenberg sorgte für reichlich Emotionen. „Am Ende gehen die Gemüter hoch. Wir sind weiter. Das ist das einzige, was zählt“, sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, der nach dem nervenaufreibenden Match mit Augsburgs Manager Stefan Reuter aneinander geraten war.

„Eine bodenlose Frechheit, wie er sich nach dem Schlusspfiff verhalten hat. Anstatt sich mit seiner Mannschaft über das Weiterkommen zu freuen, stürmt er in unsere Coachingzone direkt zu unserer Bank“, kritisierte Reuter. „Man sollte mit Anstand verlieren, aber heute hat man gesehen, dass man mit extremer Arroganz offensichtlich gewinnt.“ Mintzlaff brauche gar nicht mehr zu kommen und sich entschuldigen. „Das kann er sich sparen, so verhält man sich nicht“, monierte Reuter nach einem „überragenden Pokalspiel“.

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