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NWZonline.de Sport

Confed Cup: Perspektivteam steuert auf Endspiel zu

26.06.2017

Sotschi Joachim Löw ließ nach seinem Jubiläumssieg die rechte Faust hervorschnellen, dann eilte der Bundestrainer zu Timo Werner und tätschelte ihm beinahe väterlich die Wange. Mit dem 100. Sieg im 150. Spiel ins Halbfinale – Löw hatte wie auch der Doppeltorschütze nach dem 3:1 (0:0) gegen Kamerun im letzten Gruppenspiel des Confederations Cups allen Grund zur Freude.

„Das ist etwas sehr Außergewöhnliches hier mit dieser Mannschaft“, schwärmte der Trainer, „der 100. Sieg ist etwas besonders Schönes. Das spricht für viele Erfolge, auch für einige Tränen bei oder nach den Turnieren.“

Weiter in Sotschi

Für Tränen gibt es in Russland keinen Anlass. Die Aussicht auf ein spannendes Halbfinal-Duell mit Mexiko an diesem Donnerstag (20 Uhr/ARD) ebenfalls in Sotschi kann das deutsche Perspektivteam nicht schrecken. „Wir sind eine richtig gute Mannschaft. Wir haben richtig viel drauf und werden immer besser“, sagte Werner, der gegen den Afrikameister seine ersten beiden Länderspieltore erzielt hatte. Er fügte hinzu: „Es ist ein schönes Gefühl, wenn man sein erstes Länderspieltor macht. Ich habe mich riesig gefreut. Wir wollten diesen Gruppensieg – und jetzt wollen wir auch das Finale!“

Die deutsche Mannschaft ersparte sich durch den Gruppensieg eine kraftraubende Reise nach Kasan und ein verfrühtes Spiel gegen Portugal. Der Europameister tritt an diesem Mittwoch (20 Uhr/ZDF) gegen Chile an, das gegen Australien überraschend nur 1:1 spielte. „Ein Endspiel gegen Portugal – das wollte ich schon bei der EM gern haben“, witzelte Löw. Kapitän Julian Draxler, der das 1:0 wunderbar mit einem Hackentrick vorbereitet hatte, sagte: „Es ist ein Vorteil, in Sotschi bleiben zu dürfen.“

Schwacher Beginn

Der sehr schwache Beginn gegen Kamerun war nach einer deutlich besseren zweiten Halbzeit vergessen. „So etwas muss man einer solch jungen Mannschaft zugestehen“, sagte Löw. Ein Traumtor von Kerem Demirbay (48. Minute) leitete den Sieg ein und weckte die lethargischen Teamkollegen. Werner legte vor 30 230 Zuschauern nach (66./81.), für Kamerun traf Benjamin Moukandjo (78.).

Kurz vor dem 2:0 hatte es erhebliche Verwirrung gegeben. Schiedsrichter Wilmar Roldán aus Kolumbien wollte nach einem groben Foul an Emre Can Kameruns Sebastien Siani auch nach Ansicht des Videobeweises vom Platz stellen – fälschlicherweise. Erst spät erkannte er, dass die Rote Karte Ernest Mabouka (65.) gezeigt werden musste.

Das Spiel war lange äußerst zäh. Die Neuformierung der deutschen Startelf war ein Hemmnis, Lauf- und Passwege stimmten nicht – Löw schimpfte früh und heftig. Die Spieler waren ihm zu wenig engagiert, schnelle Angriffe wurden stets verschleppt.

Can mit dem Weckruf

Das deutsche Mittelfeld wirkte ideenarm, erste Torchance war ein 18-Meter-Schuss Cans in der 21. Minute. Es war ein Weckruf, fortan hatte Deutschland mehr Lust, Räume in der gegnerischen Defensive aufzureißen.

Von Kamerun kam offensiv nichts, bis Christian Bassogog (35.) mit in den Strafraum stürmte. Er blieb kurz vor dem Abschluss an Marvin Plattenhardt hängen. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff musste Torhüter Marc-André ter Stegen, der auch gegen Mexiko spielen wird, glänzend gegen André-Frank Zambo Anguissa (45.) retten – Löw fasste sich entsetzt an den Kopf.

Kurz nach der Pause gab es allerdings Grund zum Jubel. Nach perfekter Vorlage Draxlers per Hacke durch die Beine von Siani zog Demirbay aus 18 Metern ab und traf in den rechten Winkel. Es gab nun doch noch Fußballzauber: Werner und Joshua Kimmich scheiterten an Fabrice Ondoa (54.) – dann fielen die Tore.

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