Horstedt - Peter Beckmann ließ sich am Sonnabend als neuer König des Schützenvereins Schulenberg-Horstedt die Kette unter dem Beifall der Schützen im Dorfgemeinschaftshaus umhängen. Vor 38 Jahren sei er schon einmal Schützenkönig geworden. „Doch das ist schon lange her“, sagte die neue Majestät direkt nach der Krönung durch den Ersten Vorsitzenden Stefan Baumgarten.
20 Königsanwärter hatten um die Königswürde gerungen. Darauf wies Baumgarten hin. Auf Platz drei nach dem Umschießen landete Christine Menke (8). Henry Busch erzielte im Umschießen eine Neun und errang damit den Vize-Königstitel hinter Beckmann mit zehn Zählern.
„So richtig habe ich damit nicht gerechnet“, gestand Beckmann ein. „Eigentlich habe ich während dieses Schützenfestes noch nie so schlecht geschossen“, sagte er und erntete dafür lautstarke Zwischenrufe. „Doch beim Königsschießen hat es dann ja geklappt. Das ist auch gut so. Ich freue mich auf ein Jahr Monarchie.“ In seinem Regentschaftsjahr steht ihm seine Edith zur Seite.
Beckmann ist in Horstedt und Umgebung bestens bekannt, war er doch lange Jahre Ortsbrandmeister und ist heute Ehrenortsbrandmeister. „Von der Feuerwehr kennt man mich ja als etwas strenger, aber ich werde mir Mühe geben“, frotzelte die neue Majestät sehr zur Freude der Umstehenden.
Ausgeschossen wurde auch die Kinderkönigswürde. Esther Stöver schoss mit dem Luftgewehr am genauesten und verwies Tabea Huntemann auf den Vize-Posten. Der Jugendpokal ging dagegen an Jonathan Krusch. Den Majestätenpokal (König der Könige) errang Hans-Heinrich Stöver.
Eingangs hatte Vorsitzender Stefan Baumgarten auf das Königslotto hingewiesen. 118 Tipps seien abgegeben worden. Drei sagten Peter Beckmann als neuen Schützenkönig voraus.
Viel Spaß bereitete den Jüngsten der so genannte Kiddy-Cup. Mit der Armbrust dürfen die künftigen Vereinsmitglieder das Schießen üben. Dafür erhält jeder Teilnehmer eine Belohnung.
