Hude - Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben am Sonntag einen überlegenen 25:15 (10:5)-Sieg beim SV Werder Bremen II gefeiert. Insbesondere in der zweiten Hälfte dominierte die HSG das Geschehen gegen den Tabellenzehnten.
In der Anfangsphase fanden die Gäste zunächst etwas schwer ins Spiel, verwarfen zu viele ihrer Tormöglichkeiten. Zudem musste sich die Mannschaft von Werner Rohlfs erst darauf einstellen, dass Mareike Zetzmann in Manndeckung genommen wurde.
Nach acht Minuten führte die HSG mit 4:1, ehe Werder stärker wurde. Über die Station 5:3 (13. Minute) lagen die Gäste nach 20 Minuten dennoch mit 7:5 vorne. Insbesondere der starken Torfrau Katharina Woltjen, die zwölf Würfe und zwei Siebenmeter parierte, war es zu verdanken, dass die HSG-Frauen zur Pause mit 10:5 führten.
„Nach dem Seitenwechsel haben wir besser gespielt, vor allem variabler“, analysierte HSG-Trainer Rohlfs die deutliche Leistungssteigerung seines Teams nach der Pause. Die sich durch die Manndeckung ergebenden Räume nutzten vor allem Saskia Petersen, die insgesamt acht Tore erzielte, und Franziska Bohlken (3).
Beim Stand von 16:8 für den Tabellenzweiten (41. Minute) war das Spiel entschieden. Nach 51 Minuten war der Vorsprung auf zehn Tore ausgebaut (22:12). Daran hatte auch die HSG-Defensive großen Anteil. „Wir haben die Abwehrarbeit in der zweiten Hälfte forciert, Werder ist kaum noch durchgekommen“, war Rohlfs zufrieden.
Aus der HSG-Reserve erhielt Maike Breithaupt die Chance, sich für zwölf Minuten in der zweiten Hälfte zu präsentieren. Diese nutzte sie und warf zwei Tore. „Wir haben wesentlich besser als am vergangenen Wochenende gespielt“, freute sich Rohlfs über den Sieg, der ähnlich deutlich ausfiel wie der Hinspielerfolg.
