Petersfehn/Friedrichsfehn - Den ersten Heimsieg im Jahr 2018 haben die Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn in der Oberliga bereits geschafft. Nach dem 36:20-Erfolg im Aufsteiger-Duell mit der HSG Phönix erwartet die SG um Trainer Tobias Plagemann nun aber ein deutlich stärkeres Kaliber. Am Samstag trifft mit dem SV Werder Bremen II ab 17.30 Uhr der Tabellensiebte auf den Tabellenzweiten.
Da die Ammerländerinnen in der immer noch eng zusammenliegenden Tabelle nur drei Punkte vor den Bremerinnen liegen, schiebt Trainer Plagemann den Gästen die Favoritenrolle zu: „Mit diesem Kader kann Werder jeden Gegner in der Liga schlagen“, weiß Plagemann. In der Vorwoche bekam dies der TSV Altenwalde zu spüren, der mit 32:35 den Bremerinnen unterlag. Der SG-Coach sieht sein Team aber gut auf die Partie vorbereitet.
Dass sie wissen, wie man Werder schlägt, haben die Ammerländerinnen im Hinspiel beim knappen 28:26-Erfolg unter Beweis gestellt. Doch die Gäste verfügen über einige Spielerinnen, die bereits in der zweiten und dritten Liga Erfahrungen sammeln konnten. „Das wird ein ganz anderes Kaliber, als beim letzten Heimspiel“, betont Plagemann.
Um die Punkte in Petersfehn zu halten, hat die SG unter der Woche im Training das Hauptaugenmerk auf die eigene Defensive gelegt. Die starken Rückraumspielerinnen um Toptorschützin Katrin Friedrich müssen früh angenommen werden, um ihre Wirkungskreise einzuschränken. „Wir werden über die gesamten 60 Minuten in der Abwehr viel arbeiten müssen. Nur mit einem schnellen und sicheren Umschaltspiel haben wir eine Chance“, fordert Plagemann mehr Konzentration im Spiel nach vorne. Er kann dabei immerhin auf einen vollen Kader zurückgreifen.
