Petersfehn - In einem ansehnlichen Handball-Oberliga-Spiel musste sich die SG Friedrichsfehn/Petersfehn am Sonntagabend geschlagen geben. In eigener Halle unterlagen die Ammerländerinnen dem SV Werder Bremen II mit 25:31 (12:14).
Auch wenn die SG die zweite Partie in Folge verlor, sah Trainerin Alexandra Hansel einen deutlichen Unterschied zur unnötigen Pleite in Findorff aus der Vorwoche: „Diese Niederlage tut zwar auch weh, wir haben aber vernünftig Handball gespielt. Wir haben gekämpft und waren immer wieder nah dran am Ausgleich. Insgesamt ist Werder aber der verdiente Sieger, weil sie über die gesamte Spielzeit geführt haben.“
Dass die Heimniederlage am Ende allerdings so deutlich ausfiel, war der Tatsache geschuldet, dass die Gastgeberinnen in der Schlussphase klar zurücklagen und noch einmal alles nach vorne warfen. In der Schlussphase erwies sich der Fünf-Tore-Rückstand nach den schnellen Gegentoren als zu hoch. Immer wieder waren es die gut aufgelegten Bremerinnen Katrin Friedrich (acht Tore), Nina Engel (sieben) und Sarah Seidel (vier), die nun ihre Räume bekamen und dafür sorgten, dass die Führung nicht stärker zusammenschmolz. Am Ende fiel die Niederlage der SG um zwei bis drei Tore zu hoch aus.
Knackpunkt waren wahrscheinlich drei einfache Gegenstoßtore, die aus einem 17:19- Rückstand innerhalb von zwei Minuten ein 17:22 machten (47. Minute) und so das eingegangene Risiko der SG deutlich erhöhten. „Immer, wenn wir wieder dran waren, haben wir uns technische Fehler geleistet und auch einige gute Chancen ausgelassen“, sagte Hansel und spielte damit auf zwei gute Gelegenheiten bei Gegenstößen durch Nadia Janca beim Stand von 16:17 (40.) an.
Zunächst traf Janca die Unterkante der Latte, beim zweiten Versuch bekam sie den Ball nicht richtig unter Kontrolle. Auch Louisa Genz verpasste bei einem langen Pass den möglichen Ausgleich. Doch die gute Defensivarbeit der Ammerländerinnen um die gut aufgelegte Bianca Bröckerhoff im Tor hielt die Gastgeberinnen noch im Spiel. Am Ende reichte es für die SG allerdings nicht mehr für einen Punktgewinn.
Für die SG spielten: Petry, Bröckerhoff – Genz, Koopmeiners (2), Zwick, Kampers (2), Janca (3), Thamm (5/1), N. Osterthun (2), Wichmann (3), M. Osterthun (2), Raffaela Rückert (4/2), von Aschwege (2/1).
