Petersfehn/Wiefelstede - Aufsteiger HSG Hude/Falkenburg scheint endgültig in der Handball-Landesklasse angekommen zu sein. Beim SVE Wiefelstede kam das Team von Lars Osterloh zu einem sicheren 30:23 und freut sich über den fünften Platz. Grüppenbühren/Bookholzberg II unterlag in Petersfehn.

SG Friedrichsfehn/Petersfehn - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 31:29 (15:14). In einem spannenden Spiel musste sich das Team von Coach Rolf Tants hauchdünn geschlagen geben. Ausschlaggebend für diese Niederlage waren Abschlussschwächen in den letzten Minuten. Bis dahin hatte die HSG II nach einem Treffer von Nils Hammler mit 26:25 vorn gelegen, vergaß aber in der Folgezeit nachzulegen. „Die Schlussphase hat uns den Sieg gekostet. Eine Punkteteilung wäre gerecht gewesen“, so Tants. Wegen verschiedener Ausfälle, darunter Tim Treichel (studienbedingt), musste Tants die Abwehr umstellen. Das machte sich phasenweise bemerkbar. Doch der HSG-Unterbau zeigte im Angriff eine starke Leistung und ließ sich nicht abschütteln. Kein Team setzte sich bei wechselnden Führungen mit mehr als zwei Treffern ab. Nach Wiederanpfiff blieb die HSG-Reserve zwar weiter dran, verlor aber kurzzeitig den Faden. Die Gastgeber zogen deshalb auf 20:17 davon. Kurze Zeit später fanden die Landkreisler wieder in die Spur und holten mit kämpferischem Einsatz den Rückstand auf. Nachdem Nicolas Nolte den Ausgleich (41. Minute) erzielt hatte, legte zwei Minuten später Marcel Tytus das 22:21 nach. Dann verfolgte Grüppenbühren/Bookholzberg II das Pech, und die Ammerländer setzten sich bis vier Minuten vor dem Ende erneut auf 30:27 ab.

SVE Wiefelstede - HSG Hude/Falkenburg 23:30 (10:15). Mit dem starken Keeper Rolf Quast als Rückhalt agierte die HSG-Deckung so schnell und sicher, dass der starke Rückraum der Gastgeber kaum zur Geltung kam. Wiefelstede konnte kaum sein druckvolles Kombinationsspiel über die Außenangreifer aufziehen. Nach dem 3:3 in der Anfangsphase gab die HSG Gas und kam besonders über die zweite Welle zu Toren. Die HSG zeigte sich von ihrer besten Seite, das Umschalten in die Offensive nach Ballgewinnen verlief blitzschnell. So vergrößerte sich der Vorsprung auf 12:5 (21.). Als die HSG anschließend durchwechselte, ging der Spielfluss ein wenig verloren. Zu Beginn der zweiten Hälfte wusste neben Spielertrainer Osterloh der junge Sönke Harfst zu gefallen. Später übernahm Hude/Falkenbergs Matthias Düßmann den Part des Spielmachers. Die HSG hatte außerdem auf jede Abwehrvariante des Gegners die richtige Antwort.