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1. Hooksieler Renntag Ponys als Attraktion neben den großen Trabern

Jeversches Wochenblatt
Wenn in Hooksiel die Grasbüschel fliegen, hat der Hooksieler Rennverein zum Renntag geladen.

Wenn in Hooksiel die Grasbüschel fliegen, hat der Hooksieler Rennverein zum Renntag geladen.

Martin Münzberger

Hooksiel - An diesem Mittwoch lädt der Hooksieler Rennverein zum ersten von insgesamt drei Jahresmeetings ein. Um Punkt 18.05 Uhr wird der erste Startschuss des Jahres fallen. Nach dem Auftakt geht es am 26. Juli und 2. August weiter.

Der Ehrenpräsident des ausrichtenden Jeverländer Rennvereins, Günther Lühring, ist in drei Rennen mit dabei, außerdem starten Sandra Hamacher und Immo Müller mit Pferden des Gestüts Oesterdieken. Neben den sieben Rennen werden gegen 19.30 Uhr (nach dem vierten Rennen) die Minitraber auf die Bahn gehen. Zehn Ponys mit Sulky werden ihre Runden drehen, gefahren werden sie zumeist von ihren Besitzern, die das Alter von 15 Jahren noch nicht erreicht haben.

Neue Wettvariante: V4

Dieser Show-Act erfreut sich in ganz Deutschland immer größerer Beliebtheit, werden diese Rennen doch ebenfalls nach den Statuten des Hauptverbandes gelaufen und entschieden. Wie bei den „Großen“ werden zu lange galoppierende Ponys auch disqualifiziert, allerdings wird das Rennen ohne Totalisator gelaufen, das heißt, eine Wettabgabe ist hier ausgeschlossen.

In allen weiteren Rennen sind Wetten aber wie immer möglich. Neben den klassischen, üblichen Wettarten wie Sieg-, Platz-, Zweier- und Dreierwette bietet der Hooksieler Rennverein in diesem Jahr eine neue Variante an. In der neuen V4-Wette werden die vier Sieger der Rennen zwei bis fünf gesucht, die alle auf einem dafür vorgesehenen Wettschein angekreuzt werden müssen. Diese Wett-Tickets liegen im Kassenbereich aus, Abgabeschluss für diese Wette ist der Start zum zweiten Rennen. Der Basiseinsatz beträgt ein Euro. Je mehr Pferde man als Sieger ankreuzt, desto größer die Chance, zu gewinnen. Versüßt wird diese V4-Wette mit einem Jackpot in Höhe von 1000 Euro, die der Veranstalter on top drauflegt. Sollte niemand alle Sieger auf dem Schein haben, fließen alle Einsätze in einen weiteren, deutlich höheren Jackpot am zweiten Renntag.

Alle am Renntag getätigten Wetten, die nicht gewonnen haben, erhalten wie in den Vorjahren auch eine zweite Chance.

Spannung geboten

Insgesamt 60 Starter haben für den ersten Renntag gemeldet, sodass alle Rennen qualitativ und quantitativ gut besetzt sind. So gibt sich im fünften Rennen mit Niki Hanover eine Stute die Ehre, die seit drei Rennen ungeschlagen ist und derzeit insbesondere auf den ländlichen Bahnen von Sieg zu Sieg eilt. In der Hand ihres Trainers Constantin Vergos wird die kleine Flügelflitzerin vermutlich eine frühe Entscheidung suchen. Zu beachten dürfte auch der schwierige Tassilo sein, der von Immo Müller gesteuert wird. Während man mit Niki Hanover möglicherweise die gut einzusetzende Standsiegerin hat, kommt das dritte Rennen als absolutes Preisrätsel daher. Von den zehn Teilnehmern hat jeder zumindest eine gute Platzgeldchance. Da wäre zum Beispiel Warhorse Hazelaar (Thomas Reber), der kürzlich noch in Holland auf Gras erfolgreich unterwegs war, oder Vereinsmitglied Thies Cordes mit Kissing Diamond, der auf der Jaderennbahn schon drei Mal gewonnen hat. Auch die aus Berlin anreisende Bonanomi CG (Björn Spangenberg), Castanea (Mario Krismann) aus Hamburg oder Zebou (Tim Schwarma) sollten nicht unterschätzt werden.

Ein Geheimtipp

Und der Geheimtipp des Tages: Im vierten Rennen geht Thies Cordes mit Napoleon an den Start, ein Pferd, das in diesem Jahr zwar noch nicht gewonnen hat, sich in der vergangenen Woche in Gelsenkirchen als Dritter aber stark angekündigt hat und wie ein kommender Sieger ging.

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