Erster Höhepunkt im Dressurviereck war am frühen Sonnabendmorgen der Grand Prix. Hier setzte sich ebenfalls van Baalen mit Ojay durch. Mit 68,542 Prozent zeigte sie zwar eine solide, aber nicht überdurchschnittliche Leistung. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die US-Amerikanerin Kristina Harrison-Naness mit Rociero (68,083) und Gina Capellmann-Lütkemeier mit Baldessarini (66,917/Paderborn).
Die internationale Rückkehr von Lisa Wilcox verlief nicht ganz so wie erwartet. Ihrem Pferd Naomi fehlte die Routine. Besonders in der Piaffe hatte es Probleme. Mit 63,875 Prozent reichte es nur zu Platz neun. Auch im Grand Prix Special lief es nicht besser. Dort blieb mit 62,20 Prozent nur ein Mittelfeld-Platz.
Matthias Alexander Rath hatte sich Oldenburg bewusst als Vorbereitung für die inoffizielle Deutsche Meisterschaft der sieben- bis neunjährigen Dressurpferde in Frankfurt (12. bis 16. Dezember) ausgesucht. Mit dem neunjährigen Hannoveraner Weltmeyer Junior beherrschte er sowohl im Prix St. Georges als auch in der Inter I das Geschehen. Der 23-Jährige war sehr zufrieden: „Jetzt kann das Finale kommen.“
