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Contemporary Dance In Nordenham Hier geht’s vor allem um Emotionen

Sarah Schubert

Phiesewarden - Ob Modern Dance, Jazz Dance oder Ballett: Beim Contemporary Dance treffen Elemente aus allen Richtungen aufeinander. Deshalb lässt sich der, zu deutsch, zeitgenössische Tanz auch nicht in eine Schublade stecken. Er gehört zu den modernsten Formen des Ausdruckstanzes. Dabei liegt der Fokus darauf, Emotionen zu transportieren.

Seit knapp zwei Jahren bietet der Sportverein Phiesewarden eine Contemporary-Dance-Gruppe an. Zehn begeisterte Hobbytänzerinnen treffen sich jeden Mittwoch, um gemeinsam Choreographien einzustudieren.

Gegründet wurde die Gruppe von Katya Miller. „Ich wollte unbedingt Contemporary tanzen“, sagt die 26-Jährige, „aber in ganz Nordenham wurde es nicht angeboten.“ Als sie schließlich den Sportverein Phiesewarden anschrieb, zeigte sich dieser offen für neue Ideen. „Der Verein sagte mir: Natürlich bieten wir es an, wenn du den Kurs übernimmst.“

Das ließ sich Katya Miller nicht zweimal sagen. Kurzerhand wurde das Angebot ins Leben gerufen. Inspiration für ihre Tänze holt sich die Kursleiterin im Internet. Musikalisch nutzt sie, passend zum Tanz, moderne Popmusik. Von Billie Eilish über Halsey bis hin zu Fynn Kliemann ist alles dabei. Mal schneller und mal langsamer – je nachdem welche Emotionen transportiert werden sollen.

Vielfältiger Tanz

Die Bewegungen des Tanzes sind ein stetiger Wechsel zwischen langsamen, gefühlvollen und schnellen Elementen. Die Körperspannung spielt dabei eine besonders große Rolle. Aus fließenden und lockeren Bewegungen werden schlagartig Figuren unter höchster Anspannung. Darauf muss der Körper gut vorbereitet werden. „Wir dehnen uns sehr viel, so werden wir flexibler“, sagt Julia Schubert. Auch akrobatische Elemente wie Spagat und Radschlag sollen Teil der Choreographien werden. Darauf arbeiten die Teilnehmerinnen langsam hin.

„Das Tanzen macht Spaß, und man bekommt den Kopf frei“, betont Katja Kramer. In der Gruppe können sich die jungen Frauen vom Alltagsstress frei machen und durchatmen. „Man lernt auch sich selbst bewusster kennen“, ergänzt Katya Miller.

Geteilte Leidenschaft

Der Gruppenzusammenhalt ist groß. „Hier kommen unterschiedliche Menschen verschiedener Altersstufen mit dem gleichen Interesse zusammen“, sagt die Kursleiterin. Die gemeinsame Leidenschaft verbindet. Deshalb planen die Tänzerinnen auch gemeinsame Ausflüge. Unter anderem in das Jump House, eine Trampolinhalle, in der Bremer Waterfront.

Die Gruppe sucht immer neue Mitglieder. Jugendliche und Erwachsene sind willkommen. Dabei ist Vorerfahrung keine Voraussetzung: „Es geht um Spaß und nicht um Perfektionismus“, sagt Julia Schubert. Wer Interesse hat, kann mittwochs in der Zeit von 17 bis 18 Uhr in der Sporthalle Phiesewarden vorbeischauen. Weitere Informationen gibt es auch unter t   01573/2100915 oder als E-Mail unter der Adresse: info@sv-phiesewarden.de

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