Oldenburg/Jena - Mit zwei Stunden zeitlichem und gut 300 Kilometer geografischem Abstand haben sich die U-16- und U-19-Junioren der Baskets Juniors aus dem Playoff-Rennen in der Jugend- und der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga verabschiedet. Während das Aus der NBBL-Auswahl durch ein 71:101 in Oldenburg nach dem klaren 70:97 im ersten Spiel bei den Young Rasta Dragons aus Vechta und Quakenbrück weniger überraschte, muss das Saisonende der JBBL-Auswahl durch ein 60:78 im entscheidenden dritten Duell beim SC Jena in die Kategorie „Enttäuschung“ gesteckt werden.
Das Aus in der JBBL
Die Oldenburger hatten das erste Spiel der „Best-of-three“-Serie (zwei Siege nötig) in Thüringen 67:77 verloren, mit einem 80:59 vor einer Woche in eigener Halle aber die Hoffnung auf ein Weiterkommen genährt. Auch diesmal lief es in Jena aber äußerst unrund – und die Gesichter waren bei der Rückreise angesichts des bitteren Aus noch länger als 14 Tage zuvor. Auf die Verliererstraße waren die Juniors im zweiten Viertel geraten. Einer 18:16-Führung nach dem ersten Abschnitt folgte ein 15:27, was zu einem 43:33-Pausenvorsprung der Gastgeber führte, die die Auswahl von Trainer Dejan Stojanovski auch in den Vierteln drei und vier in Schach hielten. Unter anderem brachen durchwachsene Feldwurfquoten aus der Nahdistanz (40,9 Prozent) und von jenseits der Dreierlinie (14,3) sowie eine mit 53:34 zugunsten von Jena sprechende Bilanz bei den Defensivrebounds den Oldenburgern das Genick.
Das Aus in der NBBL
„Der Gegner war eine Nummer zu groß für uns und gilt als einer der Favoriten auf die Meisterschaft“, sagte Oldenburgs U-19-Coach Artur Gacaev, dessen Team den Nachbarn vor allem in den ersten beiden Vierteln zu wenig entgegenzusetzen hatte (34:57). „Ihre Wurfquote war sehr stark – und bei uns haben viele einfache Sachen wie Korbleger nicht gut funktioniert. Wir haben die erste Halbzeit leider ziemlich verschlafen“, erklärte Gacaev, der aber dennoch viele positive Worte über die jetzt abgeschlossene Saison fand, in der sein Team mit der Qualifikation für die Playoffs auch das erträumte Ticket in die Hauptrunde A gelöst hat: „Wir haben insgesamt nur vier Spiele verloren und sehr viel Erfahrung sammeln können. Es hat viel Spaß mit den Jungs gemacht – ich denke, wir können sehr zufrieden sein.“
