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NWZonline.de Sport

Was macht eigentlich Jason Gardner?

09.05.2014

Indianapolis /Oldenburg Zu den berühmtesten Söhnen der Stadt, aus der auch der Bankräuber John Dillinger und Talkshow-Legende David Letterman stammen, gehört er sicher nicht. Aber Jason Gardner (34) aus Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana hat sich einen Namen gemacht – mit den EWE Baskets Oldenburg feierte er 2009 den größten Erfolg der Vereinsgeschichte, den Gewinn der deutschen Basketball-Meisterschaft gegen Bonn. Eine „erinnernswerte Serie“ sei das gewesen, sagt Gardner, der inzwischen als Cheftrainer an einem College in seiner Heimat arbeitet.

Im Viertelfinale der an diesem Sonnabend (20 Uhr/große EWE-Arena) beginnenden Bundesliga-Playoffs bekommen es die Oldenburger erneut mit Bonn zu tun. In den vergangenen zwei Jahren trafen die beiden Teams in knapp einem Dutzend Pflichtspielen aufeinander. Gardner stand vor seinem Oldenburger Engagement ein Jahr im Rheinland unter Vertrag und hatte „gute Freunde in beiden Teams. In beiden Organisationen arbeiten tolle Leute.“

Bald fünf Jahre sind seit dem hoch dramatischen 71:70 im fünften Finalspiel vergangen, das Je’Kel Foster mit einem Ballgewinn Sekunden vor Schluss sicherte. Für die Mannschaft von Trainer Sebastian Machowski ist es in diesem Jahr noch ein weiter Weg bis in die Endspielserie, in der sie vor elf Monaten Bamberg 0:3 unterlag.

Die Machowski-Auswahl ist deutlich breiter aufgestellt als der Kader von Meistertrainer Predrag Krunic 2009. In den Finals standen Spielmacher Gardner und andere Stammspieler wie Foster und Rickey Paulding häufig 35 Minuten und mehr auf dem Parkett, oft setzte Krunic nur acht Akteure ein.

„Es macht Spaß, von Zeit zu Zeit zu schauen, was die Jungs, die ich in Europa kenne, machen“, sagt der damalige Teamkapitän Gardner, der mit seinem Nachfolger Paulding in Kontakt steht. Trotz seines aufgrund ständiger Verletzungen unglücklichen Abschieds nach dem Playoff-Aus 2010 blickt der US-Amerikaner gerne zurück: „Die Freundschaft untereinander und die Verbindung, die wir miteinander hatten, waren sehr stark.“ Besonders lobt Gardner die Fans: „Sie waren unglaublich. Sie waren der Grund, warum wir gewonnen haben.“

Auf lange Serien müssen sich die Baskets auch in dieser Spielzeit einstellen. Zumindest im Viertelfinale haben die Oldenburger den Heimvorteil auf ihrer Seite. „Das wird knapp. Ich wünsche ihnen das Beste und hoffe, dass alle gesund bleiben“, sagt Gardner.


     www.nwzonline.de/ewebaskets 

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