Der Engländer Fabrice Muamba hat überlebt, der Italiener Piermario Morosini nicht. Zweimal wurde zuletzt die Fußballwelt aufgeschreckt, als bei durchtrainierten Profis das Herz auf dem Spielfeld plötzlich zu schlagen aufhörte und Helfer um das Leben der Sportler kämpften.
Im Profisport wird vieles getan, um solche Fälle auszuschließen. Spieler der Fußball-Bundesliga zum Beispiel müssen sich seit 1999 einmal pro Jahr kardiologisch untersuchen lassen und werden medizinisch intensiv betreut. Lebensrettende Defibrillatoren sind immer griffbereit. In England und in Italien ist dies ebenso.
Sport ist im kontrollierten Leistungsbereich kein Risikofaktor wie das Rauchen. Anders ist dies beim Freizeitsportler, der unvorbereitet ans Leistungslimit geht.
Trotz aller Kontrollen kann aber auch bei den Profis der plötzliche Herztod manchmal nicht verhindert werden. Und es bleibt die Erkenntnis, dass ein Restrisiko nicht auszuschließen ist. Für Morosini war es zu hoch.
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