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NWZonline.de Sport

Dahlmeier erlebt Saisonstart nur als Zuschauerin

30.11.2018

Pokljuka Lieber Spätstart als Fehlstart: Biathlon-Königin Laura Dahlmeier verzichtet wie erwartet auf die ersten Rennen in diesem Winter. Wenn am Sonntag im slowenischen Pokljuka mit den beiden Mixed-Wettbewerben die Weltcup-Saison eröffnet wird, schaut die Doppel-Olympiasiegerin einmal mehr nur zu – weil sie nach der krankheitsbedingten Zwangspause noch nicht in Top-Form ist.

Ob sich das so kurzfristig ändern und die 25-Jährige in der kommenden Woche die Einzelrennen bestreiten wird, darf angesichts der kurzen Vorbereitungszeit stark bezweifelt werden. Die ehrgeizige Dahlmeier war erst im November in ein moderates Training eingestiegen, „ihren Fahrplan für die kommenden Wochen werden wir noch separat diskutieren“, sagte der sportliche Leiter Björn Weisheit: „Die Mixed-Staffeln kommen aber einfach noch zu früh.“

Mit der Zuschauerrolle zu Beginn einer Saison kennt sich Dahlmeier bestens aus, nur einmal war sie in den vergangenen fünf Jahren an Tag X in bester körperlicher Verfassung gewesen. Dass sie nun zumindest in den ersten beiden Rennen an diesem Sonntag (12 Uhr/ZDF) nicht angreifen kann, dürfte die siebenmalige Weltmeisterin dennoch wurmen. Denn Dahlmeier kann es nie schnell genug gehen.

„Wir brauchen Laura in einer Verfassung, in der sie voll bereit ist und ihre Top-Leistung abrufen kann“, sagte aber Bundestrainer Mark Kirchner. Zuvor hatte schon der verantwortliche Frauen-Coach Kristian Mehringer erklärt, dass Dahlmeier erst angreift, „wenn sie konkurrenzfähig ist. Sie soll nicht als 48. zurückkehren.“

Dann nämlich wäre der Aufschrei wieder groß, vermutlich würde sofort an der Motivation der siebenmaligen Weltmeisterin gezweifelt werden. Ungeachtet der Tatsache, dass Dahlmeier im Frühjahr nach ein paar Wochen Bedenkzeit selbst betont hatte, „das Feuer“ wieder zu spüren. Zumal Dahlmeier noch immer ambitionierte Ziele verfolgt. Bei den Weltmeisterschaften im März in Östersund/Schweden will sie unbedingt die Goldmedaille im Sprint gewinnen, die in ihrer üppigen Sammlung noch fehlt. „Das wäre der Wahnsinn, wenn ich das erreichen kann“, sagte Dahlmeier: „Dafür trainiere ich.“ Zuletzt tat sie das nicht mit dem deutschen A-Kader im Trainingslager in Sjusjoen, sondern abgeschieden von der Öffentlichkeit mit ihrer Heimgruppe in Obertilliach.

Dass Dahlmeier im Weltcup-Team vermisst wird, daraus macht Kirchner keinen Hehl. „Gerade auf die Leistung und die Erfolgsquote bezogen, wäre ihr Fehlen im Weltcup schlecht“, sagte der 48-Jährige: „Allerdings ist das auch eine Chance und Bewährungsprobe für die anderen Frauen.“

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