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NWZonline.de Sport

Premiere: Polens Minimalisten feiern Weiterkommen

22.06.2016

Marseille Das Fernduell mit Weltmeister Deutschland verloren, trotzdem Geschichte geschrieben: Polens Minimalisten um den erneut glücklosen Torjäger Robert Lewandowski haben durch ein knappes 1:0 (0:0) gegen die Ukraine erstmals die EM-Vorrunde überstanden.

Im Achtelfinale am Sonnabend in St. Etienne wartet die Schweiz – dann will auch Bayern-Star Lewandowski seine Torflaute endlich beenden. Beim glücklichen Sieg gegen die Ukraine sprang Joker Jakub Blaszczykowski (54. Minute) für seinen ehemaligen Dortmunder Teamkollegen in die Bresche. „Ich habe das Tor geschossen, aber am Ende ist es egal. Das Team hat für diesen Erfolg hart gearbeitet“, sagte der nach der Pause eingewechselte Blaszczykowski: „Die Schweiz hat zwei Tage mehr Erholung, aber wir werden alles geben.“

Auf seine Abwehr kann sich Polen verlassen: Die Mannschaft von Trainer Adam Nawalka blieb auch im dritten Turnierspiel ohne Gegentor, zum Einzug in die K.o.-Runde genügten der besten Offensive der Qualifikation (33 Tore) zwei mickrige Treffer. Zum Gruppensieg fehlten den Polen zwei weitere Tore.

Die bereits vor der Partie in Marseille gescheiterten Ukrainer blieben zum fünften Mal in Folge in einem EM-Spiel ohne eigenes Tor: Negativrekord. Trainer Michail Fomenko hatte schon nach den Niederlagen gegen Deutschland und Nordirland (beide 0:2) das bevorstehende Ende seiner Amtszeit verkündet. Sein Co-Trainer Andrej Schewtschenko wird als Nachfolger gehandelt.

Die favorisierten Polen hatten vor 58 874 Zuschauern auf dem schwer zu bespielenden Rasen im Stade Velodrome schwungvoll begonnen. Arkadiusz Milik scheiterte zunächst an Torhüter Andrej Pjatow (3.), eine Minute später vergab Lewandowski aus sieben Metern. Danach kam die Ukraine immer besser ins Spiel, vergab aber zwei gute Möglichkeiten durch Andrej Jarmolenko (17.) und Alexander Sintschenko (72.).

Vor dem Anpfiff war es in Marseille wieder zu Ausschreitungen von Fans gekommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Vier Menschen wurden in Gewahrsam genommen.

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