Westerstede - Wie fit ist die Polizei? Am Donnerstag kamen knapp 200 Polizisten der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland – vom Streifenbeamten bis hin zum Kriminalermittler – im Hössensportzentrum zu ihrem mittlerweile fünften Sport- und Gesundheitstag zusammen und machten gemeinsam Sport.

Das Angebot für die Beamten ist dabei in zwei Teile aufgeteilt, wie Wolfgang Malo, Leiter des Polizeikommissariats Westerstede, erklärte. Vormittags werden die Polizisten einem Fitnesstest unterzogen. Da stehen unter anderem Schwimmen, Radfahren und Laufen auf dem Programm. Ab einem Alter von 50 Jahren auch Nordic-Walking. Am Nachmittag werden verschiedene Trendsportarten und Mannschaftssport angeboten.

Bei einer Organisation von der Größe der Polizeiinspektion sei es einfach sinnvoll, alles zu bündeln und an einem Tag stattfinden zu lassen. So könnten sich die Leute darauf einstellen und viele am Fitnesstest teilnehmen.

„Mit dem Vormittagsprogramm wollen wir ein Mindestmaß an körperlicher Fitness sicherstellen. Mit den Angeboten am Nachmittag versuchen wir unseren Mitarbeitern zu vermitteln, dass Sport auch Spaß machen kann und wollen das soziale Element nicht zu kurz kommen lassen“, sagte Malo.

Schließlich habe die Polizei als Arbeitgeber auch ein sehr großes Interesse daran, die Mitarbeiter fit zu halten. „Sport ist da ein ganz wesentlicher Faktor“, fuhr Malo weiter fort.

Nachmittags wurde deshalb Badminton, Basketball und Fußball gespielt. Spinning, Aquajogging und Rückengymnastik standen den Polizeibeamten außerdem als Schnupperkurs zur Verfügung.

Laut Malo ist das Hössensportzentrum in Westerstede der ideale Ort für den Sport- und Gesundheitstag der Polizeiinspektion. „Es ist der beste Standort. Räumlich ist hier alles sehr überschaubar und gut zu organisieren. Wir sind sehr dankbar, dass wir diesen Tag hier veranstalten können.“

Begrüßt wurden die Gäste aus Oldenburg und dem Ammerland am Morgen von Westerstedes stellvertretendem Bürgermeister Jochen Niemann (CDU). Niemann stellte die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei heraus, nannte als Beispiele die Rhodo und andere Westersteder Großveranstaltungen. „Die Polizei ist uns sehr willkommen,“ so Niemann.