von Hergen hadeler
nwz:
Wie bewerten Sie den heutigen 1:1-Spielausgang?Lahrmann:
Wir haben unsere Torchancen bis auf eine Szene nicht genutzt, deswegen kamen wir nicht über ein 1:1 hinaus.NWZ:
War es ein brisantes Spiel für einen Torhüter, denn viel halten mussten Sie ja nicht?Lahrmann:
Natürlich sind das schwere Spiele für einen Torwart. Denn man muss in den wenigen Momenten auf der Höhe sein.NWZ:
War das Gegentor zum 1:1 vermeidbar?Lahrmann:
Da haben wir uns auskontern lassen. Der Torschütze trat vor mir in einer Eins-zu-Eins-Situation auf und hat den Ball clever an mir vorbei geschoben.NWZ:
Warum lassen Torhüter ihren Gefühlen verbal besonders freien Lauf?Lahrmann:
Beim Fußball heißt es, dass Torwart und Linksaußen ein wenig durchgeknallt sind. Ein Torwart kann seine Anspannung nur herausschreien und die Mannschaft damit motivieren. Oliver Kahn von Bayern München war dafür das beste Beispiel.NWZ:
Sie haben ein Probetraining beim Regionalligisten RW Essen absolviert. Wird der Verein Sie verpflichten?Lahrmann:D
iese Tage soll ich einen Anruf bekommen. Ich muss abwarten.NWZ:
Wie läuft so ein zweitägiges Probetraining ab?Lahrmann:
Zunächst habe ich mir mit zwei weiteren Torhütern die Stadt und das Stadion angeschaut, dann mit der U 23-Mannschaft trainiert und ein Testspiel gegen die U 19 des Vereins über dreimal 30 Minuten bestritten. Ich habe bei meinen 30 Minuten kein Gegentor kassiert und wegen einer Verpflichtung ein gutes Gefühl.NWZ:
In welcher Liga sehen Sie den TVE in der nächsten Saison?Lahrmann:
Wenn wir unsere Torchancen fortan ausreichend nutzen in der Bezirksoberliga.Nach dem Spiel gegen den VfL Oldenburg II beantwortete der 19-jährige Torwart des TVE, Patrick Lahrmann, die Fragen der NWZ .
