Rodenkirchen - Nur mäßig besucht war das erste Sommerfest unter freiem Himmel, das der Tourismusbeirat der Gemeinde am Donnerstagabend organisiert hatte. Einheimische und Neubürger – vor allem Flüchtlinge – konnten konnten auf dem Marktplatz gemeinsam unter freiem Himmel feiern.
Treffpunkt war in Höhe der Hengsthalle, denn dort probt an jedem Donnerstagabend das Blasorchester der Turn- und Musikvereinigung Rodenkirchen. An diesem Donnerstag spielten sie unter freiem Himmel – ein kleines Platzkonzert für die Gäste des Festes.
„Es soll ein Abend der Unterhaltung und Begegnung sein“, sagte Gerold Klein, der Vorsitzende des Tourismusbeirates, zur Begrüßung. „Wir wollen versuchen, die Neubürger zu integrieren.“ Tatsächlich waren auch einige Flüchtlinge der Einladung gefolgt.
Ebenfalls mit von der Partie war der Freundeskreis Petit Caux, der in lockerer Runde zu einem Schnupper-Pétanque-Spiel einlud und den Teilnehmern ohne Kenntnisse die Grundregeln erläuterte. Für die Verköstigung in Form von Getränken und Bratwurst sowie Lammbratwurst war der Gastronom Gerfried Hülsmann zuständig.
Zurzeit besteht der Tourismusbeirat aus zehn Mitgliedern, die sich regelmäßig zum Gedankenaustausch treffen. Von den vielen Interessierten, die bei der Gründung des Beirates dabei waren, haben allerdings etliche wieder aufgehört.
