Quakenbrück/Wildeshausen - Sie waren nah dran: Die Bezirksliga-Basketballer des SC Wildeshausen haben am Mittwochabend beim TSV Quakenbrück II 79:84 verloren und somit nur knapp einen Coup gegen den Tabellenführer verpasst. Lange lag die Überraschung in der Luft, am Ende ging der Sechstplatzierte aber als Verlierer vom Feld. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und hätten es auch für uns entscheiden können. Leider haben wir in bestimmten Situationen die falschen Lösungen versucht“, sagte Sportchef Michael Haake.
In die gleiche Kerbe schlug auch Edward Brouwer und bemängelte „ein paar unnötige Fouls mit anschließenden Freiwürfen für den Gegner“, die nach einer 21:13-Führung (7. Minute) bis zum Ende des Viertels noch das 21:21 brachten. Zur Halbzeit lagen wiederum die Gäste in Front, Topscorer Alexander Grote hatte den Spielstand auf 46:40 gestellt. „Alex wurde immer wieder in die Zange genommen. Das sorgte dafür, dass seine Mitspieler Platz hatten“, lobte Brouwer seinen Forward.
Erst im Schlussviertel ging der QTSV beim 76:70 höher in Führung (33.). „Dies obwohl unsere Verteidigung gut gestanden hat, die Wurfquote des Gegners war in dieser Phase einfach phänomenal“, meinte Haake. Aber erneut glichen die Wildeshauser zum 79:79 aus (39.). In der letzten Spielminute misslang dann ein Spielzug – und Quakenbrück machte den Sack zu.
VfL: B. Finke 13, Baal 1, Morina 17, P. Pavel, R. Finke 18, M. Pavel 4, Hoffmann 2, A. Pavel, Grote 22, Weihs, Alkanat 2, Brouwer.
