Zuverlässige Leistungen wie am Fließband – dafür stand Basketball-Profi Brian Qvale während seiner zweijährigen Zeit bei den EWE Baskets Oldenburg. Nach seinem Abschied am Ende der vergangenen Saison machte der 2,10 Meter große Center bei seinem neuen Club genauso weiter. Mit Lokomotive Kuban Krasnodar schloss er die Hauptrunde der VTB United League als Tabellendritter ab. Diese ist eine internationale Liga der Länder Russland, Estland, Lettland, Kasachstan und Weißrussland. Für die Russen hatte der 29-Jährige in der regulären Saison durchschnittlich 9,1 Punkte und 4,0 Rebounds aufgelegt. An diesem Mittwoch beginnen die Playoffs, in denen Qvale mit Krasnodar auf Khimki Moskau trifft.
Den Ärger des Regionalliga-Rivalen SSV Jeddeloh hatte Klaus Berster, Vorstandsvorsitzender des VfB Oldenburg, auf sich gezogen. Der 82-Jährige hatte kürzlich gesagt, dass vor der Weiterverpflichtung des VfB-Stürmers Kifuta (30) auch ein Verein aus der Nachbarschaft (gemeint war der SSV Jeddeloh) großes Interesse an dem Kongolesen gezeigt haben soll. „Da bin ich einer Falschaussage aufgesessen“, erklärte Berster und versicherte: „Ich habe selbstverständlich sofort beim Vorstand unseres Ligakonkurrenten vom Küstenkanal um Entschuldigung für meinen Fauxpas gebeten.“ Diese sei angenommen worden, der Fall solle das gute Verhältnis beider Vereine nicht weiter belasten. Torjäger Kifuta hatte seinen auslaufenden Vertrag in der Vorwoche um zwei Jahre verlängert. Im Kader der Jeddeloher, welche die Saison deutlich vor den Oldenburgern (Platz 13) auf dem siebten Rang beendet hatten, stehen zahlreiche Ex-VfB-Spieler.
