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Rad-Marathon Teamarbeit und Stehvermögen

ELSFLETH - „Pfingsten fährt man in Bimbach.“ Das ist seit Jahren das Motto des Veranstalters des härtesten Rad-Marathons in Deutschland. „Bimbach liegt bei Fulda – und dort unterscheiden sich die Streckenprofile erheblich von denen in der Wesermarsch. Bergauf- bergab statt flaches Land“, sagen Klaus Bollingerfähr, Dirk Gloystein und Gérard Rünzi im Gespräch mit der

NWZ

 .

Gemeinsam bewältigte das Cycling-Team-Elsfleth auf der so genannten Classic-Strecke 205 Kilometer und 3400 Höhenmeter in siebeneinhalb Stunden. Und mit dieser Leistung zeigte sich das Team am Dienstag sehr zufrieden.

Die Herausforderung war extrem und das Elsflether Team nahm zum ersten Mal an einem Radmarathon teil. Dass man Angst hat, an der Streckenlänge und den Steigungen zu scheitern, ist wohl verständlich. Noch am Vorabend, bei der Einweisung durch den Veranstalter, wurde mächtig Verunsicherung erzeugt, als die Anforderungen noch einmal verdeutlicht wurden.

Pünktlich um 6 Uhr wurden 2020 Rennrad-Fahrer auf die Strecke geschickt. Sie führte südwestlich an Fulda vorbei – zunächst in die Kuppenrhön. Bei Kilometer 50,5 begann der erste harte Anstieg auf 910 Meter zur Wasserkuppe über dreizehn Kilometer. Nach kurzer Abfahrt ging es steil über sechs Kilometer auf die Schornhecke bei Kilometer 76. Danach begann der längste Anstieg über 25 Kilometer zum Rhönhof bei Kilometer 120. Mittlerweile stieg die Lufttemperatur von 10 Grad zur Startzeit auf 25 bis 30 Grad. Getränke und Verpflegung stellte der Veranstalter an sechs Verpflegungs- und Kontrollpunkten ausreichend zur Verfügung.

Die 4. ganz harte Prüfung stellte die fünf Kilometer lange Steigung von vierhundert auf achthundert Meter dar, zum Dreiländereck. Der 205 Kilometer lange Radmarathon gab grandiose Ausblicke auf die Rhön in den Bundesländern Hessen, Bayern und Thüringen. Die letzten 40 Kilometer, vom Rückenwind begünstigt, verflogen trotz einige Steigungen, wie im Fluge.

Glücklich, zufrieden und gut vorbereitet für das anstehende 24-Stunden-Rennen in Nortorf lagen sich die drei Kumpels Bollingerfähr, Gloy­stein und Rünzi im Ziel nach siebeneinhalb Stunden Renntempo in den Armen.

Hans-Carl Bokelmann
Hans-Carl Bokelmann Redaktion Brake, Redaktion Jade, Redaktion Ovelgönne
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