Vechta - Wer genügend Kellerduelle gewinnt, muss keine mehr spielen – weil er nicht mehr im Keller steht. Das wissen auch die Basketballer des Bundesliga-Aufsteigers Rasta Vechta. Schon deshalb wollen sie nach ihrem überzeugenden Heimsieg gegen die Eisbären Bremerhaven an diesem Sonnabend den nächsten Abstiegskandidaten schlagen: Das Team von Trainer Patrick Elzie spielt ab 19 Uhr bei den Würzburg Baskets. Die sind Drittletzter und punktgleich mit Schlusslicht Tübingen – aber auch nur zwei Punkte vom 14. aus dem Oldenburger Münsterland entfernt.
Eigentlich sind die beiden Clubs sogar punktgleich – auch Würzburg hat viermal gewonnen –, allerdings sind dem Team aus Bayern wegen seines großen Schuldenbergs zwei Zähler abgezogen worden. In den letzten Wochen lief es für das Team aus der Heimatstadt Dirk Nowitzkis zwar nicht schlecht, zwei von vier Spielen konnte es für sich entscheiden, aber unter der Woche fehlten Trainer Stefan Koch gleich mehrere Spieler wegen einer Magen-Darm-Grippe im Training. Da sieht es auf Vechtaer Seite besser aus: Coach Elzie hat alle Spieler zur Verfügung – und will nun endlich mit einer Tradition brechen. Auf die bisherigen Siege der Vechtaer folgte immer eine Niederlagenserie.
