Vechta/Bayreuth - Am 28. Spieltag der Basketball-Bundessliga hat Rasta Vechta eine zu erwartende Niederlage kassiert. Beim Tabellenvierten Bayreuth unterlag der Gast mit 71:96 (21:29, 19:25, 10:22, 21:20) – erfreulich aus Rastaner Sicht: Philipp Herkenhoff (17 Jahre) erzielte seine ersten Punkte in der Bundesliga.
Eine Woche nach dem 63:86 gegen Würzburg gab es für den Tabellenvorletzten auch gut 100 Kilometer weiter östlich nichts zu holen. Beim Favoriten hielt Vechta in den Anfangsminuten zwar in der Offensive gut mit, doch ein auf Vechta hereinprasselnder Dreierregen machte die Hoffnung nach einer Sensation zunichte. Aus dem 15:12 für Vechta (6.) wurde schnell ein 18:27 (9.). Moses Ehambe verkürzte danach auf 25:32 (12.), doch eine Auszeit brachte die Franken wieder in die Spur (42:28, 14.). Vechta hielt mit einem 8:0-Lauf dagegen, danach hätte Frank Gaines beim 40:45 per Dreier verkürzen können – doch er scheiterte.
Bayreuth brillierte erneut mit sehr guten Quoten aus dem Feld und führte zur Pause 54:40. Nach bereits neun Dreiern legte der Gastgeber im dritten Viertel gleich zwei nach. Rasta-Trainer Doug Spradley nahm eine Auszeit, aber die Schere zwischen Top-Four-Team und dem im Abstiegskampf steckenden Aufsteiger klaffte immer weiter auseinander. Beim 76:49 vor dem Schlussabschnitt war das Spiel entschieden. Nun kam beiderseits die zweite Garde viel zum Einsatz.
Vechtas 17-Jähriger Junioren-Nationalspieler Philipp Herkenhoff stand im zweiten Einsatz fast 16 Minuten auf dem Parkett und markierte seine ersten Punkte (35.) – ein kleiner Hoffnungsschimmer. Der gilt noch für den Neuling, der in den letzten sechs Spielen fünfmal auf Teams aus der unteren Tabellenhälfte trifft. Am Samstag kommt Frankfurt, wo Rasta einen seiner beiden Siege gefeiert hat – ein Hoffnungsschimmer.
