Vechta - Rasta Vechta muss nach nur einem Jahr in der Beletage zurück in die 2. Basketball-Bundesliga, die ProA. Der Abstieg des Aufsteigers wurde am Ostersonntag durch eine 57:101 (16:27, 14:22, 15:22, 12:30)-Niederlage gegen Bayern München besiegelt. Schon vor dem Duell gegen das aktuell formstärkste Team der Liga bestanden für das Team von Coach Doug Spradley nur noch theoretische Chancen.

Dennoch war der Rasta Dome ausverkauft – zum 87. Mal in Serie. Und der ein oder andere Fan dürfte bereits nach wenigen Sekunden gedacht haben, dass der Zirkus in der Stadt ist. Bayerns Vladimir Lucic bediente per Alley-Oop-Anspiel über acht Meter den heranfliegenden Nick Johnson, der per Reverse-Dunking vollendete – Showtime in Vechta. Im zweiten Viertel machte der Gast weiter ernst, und nach dem 41:20 (16.) ging es für Vechta nur noch um die Begrenzung der Niederlage. Diese Schadensbegrenzung fand 2:35 Minuten vor dem Ende einen empfindlichen Dämpfer, als Travis Warech sich beim Kampf um den Ball am Knie verletzte.