Vechta - Rasta Vechta kehrte am sechsten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA zurück in die Erfolgsspur. Im zum 54. Mal ausverkauften Rasta-Dome wurde Nürnberg nach starker Vorstellung mit 91:60 (22:16, 23:14, 21:11, 25:19) besiegt.

Beste Punktesammler für Vechta waren Christian Standhardinger (22) und Kapitän Derrick Allen (15). Nach zuvor zwei Niederlagen präsentierte sich Vechta, angeführt vom Kapitän, der im ersten Viertel acht Punkte machte und Christian Standhardinger (sechs) gleich in guter Verfassung. Dem 10:6 (4.) setzte der Gast seine guten Distanzschützen entgegen, führte 13:12 (8.), ehe Vechta mit dem „buzzer“ durch Matt Reid zum 22:16 traf.

Fünf Punkte in Serie des sein Debüt feiernden Joshua Young ließen den Vorsprung im zweiten Viertel anwachsen, Derrick Allen per Dunking zum 33:18 (14.) brachte den Dome zum Beben, und schon zur Halbzeit waren die Fans völlig aus dem Häuschen – Rasta führte gegen den Tabellenvierten 45:30.

Die starke Defense des Gastgebers blieb auch nach dem Seitenwechsel bestehen, forcierte so insgesamt 24 Ballverluste der Gäste. Außerdem griffen sich die kampfstarken Rastaner 17 Offensiv-Rebounds. Weiterer Beweis für die Durchsetzungsfähigkeit unter den Körben waren 42 Punkte. Für die sorgten vor allem Derrick Allen und Christian Standhardinger. Als Fabian Franke zehn Sekunden vor Ablauf des dritten Viertels zum 66:41 traf, zweifelte niemand mehr an einem souveränen Sieg, der mit 91:60 unerwartet hoch ausfiel

Am kommenden Sonnabend (20 Uhr) erwartet Vechta die finke baskets aus Paderborn. Zuvor gehen am Mittwoch noch rund 250 Tickets in den Verkauf, der über die Homepage (www.rasta-vechta.de) um 10 Uhr startet.

Rasta-Trainer Andreas Wagner: „Ich darf der ganzen Mannschaft ein Lob aussprechen. Heute haben wir das gemacht, was wir uns vorstellen: sehr hohe Intensität in der Verteidigung. Wir waren aggressiv in der Defense, haben 40 Minuten gearbeitet.“

Nürnbergs Trainer Ralph Junge: „Natürlich verliert man nicht gerne. Aber diese Niederlage wird uns nicht allzu sehr belasten. Wenn man 20 Ballverluste in den ersten drei Vierteln produziert, kann man eben nicht gewinnen. Heute haben wir gesehen, welches Niveau uns in den Playoffs erwartet.“