Vechta - Rasta Vechtas Kader nimmt immer weiter Formen an – und der Bundes- und Zweitliga-Aufsteiger bleibt seiner Linie auch bei der neuesten Verpflichtung treu. In Luc van Slooten holt der Basketball-Club aus dem Oldenburger Münsterland ein äußerst talentiertes Eigengewächs aus der Region nach Vechta zurück. Der 21-Jährige, der in Quakenbrück aufwuchs und von 2016 bis 2020 viele Erfolge mit Rastas Jugend- und Männerteams feierte, kommt vom Bundesliga-Rivalen Löwen Braunschweig zurück. Dort hatte er seit 2020 gespielt.
„Neuling des Jahres“ in der Jugend-Bundesliga, Vize-Meister mit Vechtas Nachwuchs-Bundesliga-Team, Zweitliga-Debüt mit 15 Jahren, Bundesliga-Aufstieg mit 16 Jahren – das sind nur einige Meilensteine in van Slootens Vechtaer Vita. Mit den 92 Bundesliga-Spielen für die Braunschweiger bringt der 2,03 Meter lange Flügelspieler nun bereits die Erfahrung aus 119 Einsätzen im Oberhaus und einigen Berufungen in Jugend-Nationalteams mit.
Bei Vechta soll der mit einer Doppellizenz ausgestattete 21-Jährige sowohl im Bundesliga-Team als auch in der Zweitliga-Mannschaft auflaufen. „Für uns ist es wunderbar, dass ein so talentierter Spieler, den Rasta maßgeblich mit ausgebildet hat, den Weg zurück zu uns findet“, sagte Rasta-Sportdirektor Gerrit Kersten-Thiele: „Dass wir mit dem Farmteam eine Mannschaft in der ProA haben, hat uns für ihn noch viel interessanter gemacht, da er auch dort auf gutem Niveau Spielzeit bekommen kann.“
Van Slooten möchte sich bei seinem Ausbildungsclub weiter entwickeln, nachdem das zuletzt in Braunschweig etwas ins Stocken geriet. Dennoch bringt er hohe Ambitionen mit: „Das letzte Jahr ist für mich nicht so gelaufen, wie ich mir das gewünscht habe. Daher bin ich umso motivierter, jetzt bei Rasta auch einen Wert für das BBL-Team zu haben. Würde ich mit einer anderen Einstellung nach Vechta kommen, würde mir Pro-A-Spielzeit genügen, wäre das sicherlich falsch von mir.“
