Vechta - Rasta Vechta verlor am Sonntag gegen den Deutschen Basketball-Meister aus Bamberg mit 68:96 (13:26, 24:21, 18:22, 13:27). Am 20. Bundesliga-Spieltag brillierte der Gast und fügte dem Aufsteiger die 13. Niederlage in Serie zu.
3140 Zuschauer im zum 82. Mal in Serie ausverkauften Rasta-Dome sahen nach ausgeglichenem Start (6:6) das zu erwartende Bild. Die Gäste, die das vierte Spiel innerhalb von acht Tagen absolvierten, ließen den Ball munter durch die Reihen laufen. Nach zehn Minuten hatte das Team von Trainer Andrea Trinchiere eine standesgemäße 26:13-Führung erzielt. Gegen Ende des zweiten Viertels, nach zwischenzeitlichem 29:44-Rückstand, wusste Vechta immer besser zu gefallen. Allen voran Frank Gaines tat der Bamberger Defense weh, markierte 13 Punkte vor der Halbzeit. Und so verkürzte Rasta auf 37:47.
Und es kam noch besser: Bis auf 51:56 kam Vechta im dritten Viertel heran. Doch diese Aufholjagd rief eine nun wesentlich engagiertere Leistung des Serienmeister auf den Plan, der vor dem Schlussabschnitt mit 69:55 vorne lag. Dass Vechta dem turmhohen Favoriten nicht näher auf die Pelle rückte, lag an Bambergs unglaublichen Trefferquote: 14 Dreier bei 25 Versuchen fanden ihr Ziel, 22 von 35 aus dem Zweier-Bereich – meisterlich.
Zu Beginn des Schlussviertels traf der per Double-Double überzeugende Devin Searcy (10 Punkte und 11 Rebounds) zum 60:69, danach machte Bamberg endgültig ernst . . .
Trainer Andrea Trinchieri (Bamberg): „Das war mein erster Besuch bei Rasta, und ich darf sagen, dass ich es sehr genossen habe. Der Rasta-Dome ist eine tolle Halle mit einer tollen Atmosphäre. Für Vechta tut es mir wegen des aktuellen Tabellenstandes leid. Denn diese Stadt hat Erstliga-Basketball verdient.“
Trainer Andreas Wagner (Vechta): „Glückwunsch an Coach Trinchieri und sein Team. Bamberg ist eine sehr starke Mannschaft. Unser Start ist nicht wirklich gut geglückt. Wir hatten im ersten Viertel mit sechs Turnovern zu viele Ballverluste. Für den Rest des Spiels war das dann besser.“
