RASTEDE - Nach dem überraschend klaren Sieg der Wiefelsteder Fußballer im Nachbarduell wollen sich jetzt die Rasteder im Heimspiel rehabilitieren. Wiefelstede will den Schwung der Partie nach Stenum mitnehmen.

FC Rastede – TSV Oldenburg.

An der klaren 0:4-Niederlage in Wiefelstede hatten die Rasteder unter der Woche immer noch mächtig zu knabbern. Inzwischen jedoch gilt die Konzentration ganz der Heimpartie gegen den Tabellenzweiten TSV Oldenburg. Nun wollen die Löwen beweisen, dass die Niederlage in Wiefelstede zu deutlich ausfiel und man wesentlich mehr kann.

Allerdings ist der TSV ein starker Gegner, eine spielstarke Truppe, gegen die es äußerst schwer wird. Im Spitzenspiel zuletzt gegen Konkurrent Heidkrug gab es ein 2:2-Unentschieden. Mindestens einen Punkt auf eigenem Platz behalten wollen nun auch die Rasteder. Im Hinspiel verloren die Ammerländer 0:2, hielten die Partie aber lange offen. Vermutlich wieder zurück im Rasteder Team ist Jens Wolters, welcher der Abwehr der Löwen mehr Stabilität als zuletzt gegen Wiefelstede verleihen soll. Trainer Lawrynowicz kann seine momentane Bestbesetzung aufbieten (Sonntag, 15 Uhr).

VfL Stenum – SV Eintracht Wiefelstede.

Besser hätte der Einstand des neuen Wiefelsteder Trainers Hans-Peter Hilbers auf eigenem Platz mit dem 4:0-Sieg über Rastede nicht sein können. Jetzt heißt es für das Team, diesen Schwung auch für das Auswärtsspiel in Stenum mitzunehmen. „Wir wollen möglichst drei Punkte mitbringen“, erklärte Hilbers. Man wolle sich keineswegs auf dem Sieg über Rastede ausruhen. Das könnte dann schief gehen. Auch in Stenum will das Wiefelsteder Team von Beginn an konzentriert und mit Tempo zur Sache gehen. Hilbers meinte, wenn man Stenum unter Druck setze, werden auch die Tore fallen. Stenum sei in der Abwehr durchaus anfällig.

Noch nicht ganz sicher sind die Einsätze von Dennis Spiekermann und Kim Gabo. Ansonsten sind alle fit. Nächstes Ziel der Ammerländer ist es, Tabellenplatz fünf zu erklimmen (Sonntag, 15 Uhr).